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digi-DL – die Digitalisierung der IT-Dienstleistung

30. Juli 2015

Interviewer
Bei der IT-Dienstleistung sagt man doch immer „Jeder Fall ist anders“. Hat Sie das nicht abgeschreckt, an das Thema heranzugehen?

Wolfgang T. Kehl
Wir haben gesehen, wie schwer sich die IT-Experten bei ihrer anspruchsvollen Arbeit tun. Das forderte es einfach heraus, über das „Killer-Argument“ nachzudenken. Im Prinzip würde es dann unendlich viele Fälle geben. Das ist nicht der Fall. Wer sollte das beherrschen? Im Dialog kam heraus, dass es zwischen tausend und zwei tausend verschiedene Fälle geben könnte.

Interviewer
Das ist doch auch eine enorme Anzahl. Ist die beherrschbar?

WTK
Nur Gedächtniskünstler sind dazu in der Lage. Wir brauchten einen intelligenten Ansatz. Den fanden wir in einer hierarchischen Darstellung. Wir gehen über drei Ebenen. Jede Ebene zeigt dann zehn Positionen zur Auswahl. Jeder Fall wird dann in drei Schritten eingekreist.

Interviewer
War es nicht schwer die Vielzahl der Leistungen zusammenzubekommen?

WTK
Nein. Ohne digi-DL sind die Experten auf ihr Unterbewusstsein angewiesen. Sie lassen sich etwas „ein-fallen“. Oder auch nicht. Es geht mit digi-DL darum, das Unterbewusstsein anzuzapfen und die Inhalte sichtbar zu machen. Aber es gibt im Unternehmen weitere Quellen, wie Dokumente, Reports und Rechnungen, in denen die Leistungen aufgeführt sind.

Interviewer
Die wurden dann in einer Datenbank aufbereitet?

WTK
Ja. Tausend und mehr Positionen in ein System zu bringen erfordert eine logische Codierung jeder Position. Die Investition lohnt sich, weil sie die Produktivität steigert.

Interviewer
Wie lange brauchen die Mitarbeiter, um das System nutzen zu können?

WTK
Das System wird intuitiv genutzt. Auf der ersten Ebene sind die Leistungs-Module des Unternehmens, die jeder Mitarbeiter kennt. Mit einem Klick geht es zur nächsten Ebene. Hier sind wieder nur zehn Auswahlmöglichkeiten. Die Auswahl ist schnell getroffen. Das Gleiche gilt für die Ebene drei.

Interviewer
Kann das System mit jeder vorhandenen Software zusammenarbeiten?

WTK
Das ist möglich. Mit den drei Auswahlschritten wird eine Spezifikation generiert, die in jedes System übernommen werden kann.

Interviewer
Was bringt den Anwendern das System konkret?

WTK
Sie können sich vorstellen, dass der Experte den Dienstleistungs-Prozess straffer und präziser führen kann. Er steigert das Qualitäts-Niveau seiner Arbeit. Wie der Pilot eines Passagier-Flugzeugs checkt er alles ab und ist nicht mehr darauf angewiesen, dass ihm etwas „ein-fällt“. Damit steigt die Kundenzufriedenheit, weil alles ganzheitlich gesehen wird. Die Lösungs-Kompetenz wächst und damit die Erfolgsorientierung der Kundengespräche. Der IT-Experte wird zum Entwicklungs-Partner seines Kunden.

Interviewer
Lässt sich das betriebswirtschaftlich darstellen?

WTK
Unbedingt. Zur Zeit werden von den Arbeitsstunden des IT-Experten weniger als die Hälfte an die Kunden verrechnet. Operative Aufgaben und Störungen verbrauchen die andere Hälfte. Die Produktivität um ein Drittel zu steigern ist also ein realistisches Ziel. Bedenken Sie, dass eine einzige Minute eineinhalb Euro Gewinn oder Verlust bedeutet. Betrachten Sie die Möglichkeiten als eine Wirkkette, die damit beginnt, den Kunden mit außergewöhnlichen Leistungen zu überraschen. Das wiederum festigt die Kundenbindung. Es spricht sich herum, neue Kunden werden angezogen. Das Unternehmen wächst gesund mit steigender Rendite.

Interviewer
Kann der Vorsprung nicht schnell aufgeholt werden?

WTK
Sie wissen, der frühe Vogel fängt den Wurm. Es geht hier nicht nur darum, ein System einzuführen. Die Mitarbeiter müssen mitmachen und Spaß dabei haben. Und wer das Schwungrad mal angeschoben hat, stößt schnell auf weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

Interviewer
Woran denken Sie dabei?

WTK
Durch die Transparenz wird aus dem passiven, von den Kunden geprägtem Leistungspaket, ein aktives Leistungspaket mit hoher Anziehungskraft. Wenn Sie sich die Internetauftritte der Unternehmen ansehen, sind alle gleich. Niemand ist erkennbar positioniert. Also geht die Entwicklung zur Alleinstellung und raus aus dem Wettbewerb. Sie können sich vorstellen, was das bedeutet.

Interviewer
Vielen Dank für das Interview.

„Wir wissen mehr, als wir wissen.“

Einer fehlt an Bord

7. September 2013

Es liegt drei Monate zurück, als Hartmut M., der Geschäftsführer, zu mir sagte: “Wir haben einen Qualitätsbeauftragten, einen Datenschutzbeauftragten und was sonst noch. Wissen Sie, was ich vermisse? Wir haben niemanden, der sich um die Gestaltung unserer Arbeitsabläufe kümmert.“ Das machte mich nachdenklich. Gerade für die Abläufe, die das Geld verdienen (oder verlieren), war niemand da. Lange Rede kurzer Sinn, da musste ein Trainingsprogramm her: „Der goaling Ablauf-Experte“. Was sagte Hartmut M. danach? „Ich dachte ich gehe durch einen anderen Betrieb. Es geschahen Dinge, die ich mir immer erträumte. Es lief, wie geölt.“ Und dann der Stoßseufzer:

„Hätten wir das nicht schon
früher machen können?“

Als ich mir das alles anhörte, kam mir die flapsige Bemerkung: „Da können Sie ja Ihre Rendite verdoppeln.“ Erst stutzte er einen Moment, dann glänzten seine Augen: „Ja, und warum nicht?“ Er schwelgte in Investitionen, die er tätigen wird. Er träumte von Technologien, die er jetzt endlich umsetzen will, aber mit extremem Nutzungsgrad und nicht so, wie bisher.

Jedes Unternehmen hat
seine Ablauf-Experten.

 Immer wieder bin ich aufs Neue überrascht, dabei habe ich die Wirkung einer bewussten Ablauf-Gestaltung doch schon häufig genug erlebt. Und wieder krempelte ich die Ärmel hoch, um die neuen Erfahrungen in das Trainingskonzept einzuarbeiten. Es sollte alles einfach sein. Leicht verständlich. Schon im Workshop sollte die Umsetzung geschehen. Es sollte die einfachste Sache der Welt sein, so aus dem Ärmel heraus, einen Ablauf zu optimieren. Weg mit den Schleifen. Weg mit den unnötigen Störungen. Alles auf den Punkt ausgerichtet. Konzentriert auf ein anspruchsvolles Ziel und sonst nichts. Weg mit dem Druck. Warum nicht im Flow arbeiten?

 Vom Arbeitsdruck zum Flow.

Und dann kam mir die Idee, das zu tun, was ich sonst sehr selten tue, ein offenes Seminar für alle anzubieten. Jeder soll in seinem Unternehmen Ablauf-Experten haben. Er erkennt die Schwachstellen. Er ist sensibilisiert für die bessere Lösung. Er weiß, wie man es angeht. Er macht sein Wissen allen zugänglich. Er löst eine Lawine aus. Er lässt ein System entstehen. Er findet immer die noch bessere Lösung. Und alles macht ihm unwahrscheinlichen Spaß.

Es zieht immer größere Kreise. Höchste Kundenanforderungen werden mit sparsamsten Ressourcen erfüllt. Es klingt wie ein Märchen. Ein kleiner Anstoß. Eine große Wirkung.

 So wie der Flügelschlag
des Schmetterlings am Amazonas,
der in Asien einen Tornado auslöst.

 Die Termine werden vorbereitet. Sie finden sie auf http://www.ablaufgestalter.de/aktuell.html Hier eine erste Information.

 Wenn Sie mit Partnern und Kunden eine kleine Gruppe zusammenstellen, bestimmen Sie den Ort und die Zeit des Seminars.

 Gibt es Fragen, dann wählen Sie 06805 221-91. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Technologiegestützte Prozesse schossen davon.
Von Menschen geführte Arbeitsabläufe blieben auf der Strecke.
Die Aufholjagd beginnt Jetzt.
Wann sonst?

Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de
Tel. 06805 221-91

Das Sommermärchen

18. Juli 2013

Immer mehr gestalten ihre Abläufe. Einen Fall habe ich herausgegriffen und nenne ihn: „Das Sommermärchen.“

Es war an einem Mittwoch, gegen 10.00 Uhr. „Guten Morgen, Herr Kehl.“ Begrüßte mich eine freundliche Stimme am Telefon. Ich war in einem Projekt versunken und hatte gerade noch den Namen verstanden. Es war Reinhold Bertram, der Geschäftsführer eines Kunststoffherstellers. „Wie oft wollte ich Sie schon anrufen, aber immer kam etwas dazwischen.“ Er schilderte mir seinen Fall: „Wir haben 63 Maschinen im Einsatz. Dann kommt ein Auftrag. Dem Kunden fehlen für eine Produktserie noch 360 Teile.“ Was war sein Problem? Die Instandhaltung tat ihr Bestes, aber es dauerte zu lange, bis das Werkzeug auf der Maschine war.

Ablauf: Bereitstellung von Werkzeugen
Verantwortlich: Gisbert Sundberg

„Hallo, Herr Sundberg, Ihr Chef möchte, dass wir den Ablauf der Werkzeuge neu gestalten.“ „Ja, das ist immer ein fürchterlicher Stress. Es wäre gut, wenn wir da eine Lösung finden.“ „Passt es Ihnen, wenn wir am Donnerstag um 13.00 Uhr den Ist-Ablauf aufzeichnen?“ Ja, es passte. Während ich notierte, kamen mir die ersten Ideen für den neuen Ablauf. Ich stellte vertiefende Fragen. Man spürte am Telefon wie Gisbert Sundberg eine Last von den Schultern fiel. Meine Fragen nach den Eigenschaften des Ablauf-Produktes, dem Ablauf-Nutzen und dem Ziel des Ablaufes fand er schon ein wenig eigenartig. Eine Stunde war rum und ich hatte den Stoff aus dem der neue Ablauf entstehen sollte.

Für so etwas braucht man den Röntgenblick und die ganzheitliche Sichtweise. Die Grenzen, die die Insider sehen, kenne ich gar nicht. Ich machte mich also „frei und unwissend“ ans Werk: Erster Rohentwurf – einen Tag liegenlassen – überarbeiten – neue Ideen entwickeln – Rückfrage bei Herrn Sundberg – alles gehirngerecht aufbereiten – für schnelles Lernen dokumentieren – einen Tag liegenlassen – alles auf den Prüfstein legen – überarbeiten – und es steht.

„Hallo, Herr Sundberg, Sie haben die Ablauf-Dokumentation erhalten?“ Wie fühlt sich der Nutzen an? Kann man das Ziel noch herausfordernder setzen? „Ich erkenne meine Arbeit gar nicht wieder. Selbst im Traum hätte ich mir diesen Ablauf nicht vorstellen können.“ Jetzt muss der neue Ablauf zur Routine werden: die Schritte memotechnisch in fünf Minuten verankern – ein Wissensnetz entsteht – den Schritten die Inhalte hinzufügen – Ablauf auswendig wiederholen – noch einmal – er sitzt. „Das war ja völlig mühelos. Den alten Ablauf habe ich schon vergessen. Jetzt fahre ich sofort auf der neuen Schiene. Ich kann es noch nicht glauben, dass alles so mühelos ist.“

Wenn man einmal in der Sache drin ist, kommen noch viele Verbesserungsideen hoch: das Anfahren der Maschine optimieren – dazu einen Trainings-Ablauf entwickeln – weitere Mitarbeiter trainieren  – mit einer firmApp den Werkzeug-Lebenslauf darstellen – den Auftrags-Ablauf straffen (auf ein Drittel) – … und so weiter.

Neun Tage waren vergangen: „Hallo, Herr Bertram, unser Projekt ist abgeschlossen.“ „Herr Kehl, Sie haben Grenzen geknackt, die für uns als unüberwindlich schienen. Wir starten jetzt jede Maschine mit jedem beliebigen Werkzeug innerhalb von dreißig Minuten und da ist noch Luft drin. In einem Bruchteil der Zeit liefern wir und das in aller Ruhe ohne Feuerwehraktionen. Herr Sundberg ist total entspannt und sprüht vor neuen Ideen. Und das war erst der Anfang, denn wir haben ja noch die Verbesserungsliste.“

Ja, Sie haben Recht, das klingt, wie ein Märchen. Für die, die es erlebten, wurde es Wirklichkeit. Wann starten Sie Ihr Sommermärchen? Wie gesagt, man kann es erst glauben, wenn man es erlebt hat.

Immer, wenn ich frage, wie groß der Anteil der Störfaktoren an der Arbeitszeit ist, bekomme ich abenteuerliche Zahlen. Ich mag sie gar nicht nennen. Schade für die wertvollen Ressourcen. Ich freue mich auf Ihr Sommermärchen. Gönnen Sie sich das Gefühl eines gestalteten Ablaufes. Senden Sie die Seite 5 der INFORMATION: motivierende Arbeitswelt.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de

Tel. 06805 22191

Fit für Industrie 4.0 – damit niemand zu spät kommt

26. Juni 2013

Anfang 2011 wurde Industrie 4.0 von den Professoren Lukas, Kagermann und Wahlster geprägt. Zu dem Zeitpunkt mehr eine Philosophie.  Sie brachten damit zum Ausdruck, dass wir heute die Basistechnologien besitzen (z.B. Transponder-RFID , Sensoren). Der nächste Schritt industrieller Entwicklung ist vorgezeichnet. Sehr schnell konnten Konzerne gewonnen werden, um erste Konzepte zu entwickeln: „Smart factory“.

Die Technologien selbst sind nicht grundsätzlich neu, aber erst jetzt so weit herangereift, dass eine kommerzielle Nutzung möglich ist.

 Radiosender (RFID Tag) für 2 Cent
je Stück von der Rolle.

 Man kann sich vorstellen, dass der Acker – mit Sensoren bestückt – zukünftig dem Landwirt meldet: „Ich bin zu trocken.“

Die Basis von Industrie 4.0 sind

  • neue Technologien gepaart mit
  • neuem Denken.

Die Technologien sind da. Das Denken muss sich noch entwickeln. Noch können wir uns die Möglichkeiten nicht vorstellen, die Industrie 4.0 bietet. Was geschieht, wenn Maschinen Entscheidungen treffen? Was geschieht, wenn sich aufgrund der Freiheitsgrade Abläufe ergeben, die noch nie gedacht wurden? Wie kann man das so eingrenzen, dass nichts aus dem Ruder läuft? Es ist spannend. Sehr spannend.

Industrie 4.0 unterscheidet die drei Säulen

  1. assistierter Bediener
  2. kommunizierende Maschine
  3. intelligentes Produkt.

zu 1. – Der Bediener bekommt Hilfen, die ihm nicht immer bewusst sind.

zu 2. – Die Maschinen stimmen sich untereinander über den optimalen Ablauf ab.

zu 3. – Von jedem Produkt können Informationen abgerufen werden, die den Produktionsablauf und die Verwendung optimieren: Die Karosserie ruft: „Spritz mich grün.“

Im Gegensatz zu den vorhandenen Steuerungen hat Industrie 4.0 keine festen Abläufe. Durch die Kommunikation zwischen Produkt und Maschine ergibt sich für die Abläufe ein Variantenfeld mit unendlich vielen Ablauf-Varianten. Was bringt es?

  • Entlastung und gleichzeitige Herausforderung der Menschen
  • bessere Nutzung und höhere Flexibilität der Anlagen
  • reduzierter Verbrauch der Ressourcen
  • schnellere Durchläufe.

Die Produktion optimiert sich selbst. Dies setzt neues Denken mit neuem Bewusstsein voraus. Bestehende Denkschienen sind zu verlassen oder besser, sie sind zu zerstören. Es reicht nicht, Bestehendes weiterzuentwickeln. Man muss „neu“ Denken, bei „Null“ starten.

Produktions-Anlagen verschiedener Größe werden entstehen. Von kleinen Inseln bis zu komplexen Produktionsanlagen. Wer im Wettbewerb bestehen will, verzichtet nicht auf Industrie 4.0. Die Betreuung dieser Anlagen stellt an das Fachpersonal höhere Anforderungen. Die Bediener werden durch Assistenz-Systeme entlastet. Es entstehen neue Qualifizierungen und neue Berufsbildern.

Auch wer nicht direkt betroffen ist,
ist betroffen.

Ein optimaler Nutzen ergibt sich, wenn auch das Umfeld der neuen Anlagen nach der Industrie 4.0 Denke gestaltet ist. Wer es nicht macht, verschwendet Ressourcen. Der Umdenkungsprozess wird darüber entscheiden, wie schnell sich ein betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftliche Nutzen ergibt.

 Von der Natur programmierte Veränderungs-Hürden
stabilisieren unser Denken.

Wir müssen Wege finden, die Veränderungs-Hürden zu überwinden. Die folgenden Schritte sind zu gehen:

  • Prozess-Bewusstsein
  • Prozess-Verständnis
  • Prozess-Entwicklung
  • Prozess-Kreativität
  • Prozess-Philosophie

Prozesse werden vorwiegend mit dem Verstand entwickelt. Das ist zu kurz gegriffen. Zukünftig ist es die bewusste Intuitionen, die Geistesblitze aus dem Unterbewusstsein, die optimale Prozesse aus ganzheitlicher und nicht aus lokaler Sicht entstehen lassen.

 Verstandesgemäße Prozess-Gestaltung ist zu eng gesehen.
Intuitionen müssen bewusst erzeugt und genutzt werden.

 Die ganzheitliche Sichtweise bewahrt vor der Sackgasse.

Ein Bremsenhersteller hatte seine Produktionsabläufe entwickelt. Alles war peinlich sauber und übersichtlich. Die Aussage der Verantwortlichen: „Wir haben alles getan und wissen nicht, was wir weiter optimieren können.“ Das Unternehmen war in eine Sackgasse geraten. Da kann nur noch die ganzheitliche Betrachtung oder gar ein Paradigmenwechsel helfen. Wenn dies nicht geschieht, werden die Kosten zum unerträglichen Druck.

Besonders bei den Prozessen, die von Menschen geführt werden, ist noch erheblicher Handlungsbedarf. Aussage:
„Der Mitarbeiter suchte eine Anleitung in einem Handbuch – fand sie auf Seite 328 – hat sie gelesen – nichts verstanden.“
Hier fehlt das Bewusstsein für grundsätzliche Zusammenhänge. Eine Prozessdokumentation muss gehirngerecht sein, sonst kann sie nicht gelernt werden und zu einem neuen Verhalten führen.

Die Betriebsblindheit hindert
die bewusste Prozess-Entwicklung.

Der Entwicklung der von Menschen geführten Betriebsabläufe stehen zwei wesentliche Hürden entgegen

  1. Jede wiederholte Tätigkeit wird zur Routine und landet in der Betriebsblindheit.
  2. Ein neuer Ablauf wirkt erst, wenn er zu einer neuen Gewohnheit wurde.

Einen großen Vorteil haben die Unternehmen, die die goaling Ablauf-Gestaltung praktizieren. Weitere Informationen unter http://www.ablaufgestalter.de . Die goaling Ablauf-Gestaltung geht an die Wurzeln. Sie betrachtet die Zusammenhänge nicht nur operativ, sondern ganzheitlich. So lässt sich auch ein interessanter Einfluss auf die Unternehmensrendite darstellen und verwirklichen.

 Die goaling Ablauf-Gestaltung
ist auch ein Fitness-Training
für die optimale Nutzung
von Industrie 4.0.

Die Trainingsprogramme der goaling Ablauf-Gestaltung erschließen die bewusste Ablauf-Entwicklung auf leichte Weise. Plötzlich wird alles anders gesehen und es ist völlig klar, was geschehen muss. Die Mitarbeiter erkennen, dass sie nur so vom wachsenden Arbeitsdruck loskommen. Schon die Gestaltung eines einzelnen Arbeitsablaufes wirkt wie ein Stein, der ins Wasser fällt. Er zieht Kreise durch das ganze Unternehmen.

Was bringt die goaling Ablauf-Gestaltung

  • alles wird mit anderen Augen gesehen
  • die Betriebsblindheit verflüchtigt sich
  • neue Abläufe werden schnell zu einer neuen Gewohnheit
  • einmal entfacht, gehen die Entwicklungen wie ein Lauffeuer durch das Unternehmen
  • Grenzen lösen sich auf
  • überall werden Verbesserungsmöglichkeiten entdeckt und umgesetzt.

Wer die Inhalte der goaling Ablauf-Gestaltung nicht verinnerlicht, hat es schwer, die Chancen von Industrie 4.0 umfassend zu nutzen. Er wird zunehmend unter Druck geraten. Wir erleben, wie sich technologische Entwicklungen ständig beschleunigen. So wird die IT-Hardware alle zwei Jahre neu erfunden.

 Warten Sie nicht.
Entwickeln Sie Ihre „Industrie 4.0 Strategie“.
Industrie 4.0 ist heute.

Ihre Chancen

Gehen Sie den folgenden Fragen nach und entwickeln Sie aus den Antworten Ihren „Industrie 4.0 Aktionsplan“:

  • Welche Bereiche Ihres Unternehmens könnten direkt oder indirekt betroffen sein?
  • Was könnte Industrie 4.0 dort bewirken?
  • Welche Chancen lassen sich dort darstellen?
  • Wie können Sie die Chancen nutzen?
  • Wie würde sich das auf das Betriebsergebnis auswirken?
  • Welche Ihrer Kunden können aus Industrie 4.0 einen Nutzen ziehen?
  • Welchen Beitrag können Sie dazu leisten?
  • Welche Module Ihres Leistungspaketes sind betroffen?
  • Welche neuen Varianten könnten für Ihre Kunden nützlich sein?

Bilden Sie Ihre Chancen in einem goaling Drehbuch ab und gehen auf die Erfolgsspur.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
der Ablaufgestalter
kontakt@goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de
Tel. 06805 221-91

Die beiden Plagegeister – Rendite im Schraubstock

3. Juni 2013

In jedem Unternehmen tummeln sich zwei listige Burschen, die immer wieder für Probleme sorgen. Von Fall zu Fall können sie auch ein Unternehmen an den Rand des Absturzes bringen. Wer sind diese Plagegeister?

Plagegeist 1 erzeugt ununterbrochen Kostendruck
Plagegeist 2 sorgt für ständigen Preisverfall.

Die beiden sind wie die Stahlbacken eines Schraubstockes, der sich langsam zudreht. Keine sehr angenehme Vorstellung.

Wir sollten sie näher kennen lernen, um sie in Griff zu bekommen und sie uns nicht mehr schaden können. Dazu geben wir ihnen erst einmal einen Namen und werden mit  ihnen vertraut. Wie wäre es mit

 „Gibaus“ für den Plagegeist 1, den Kostendruck und
„Lassnach“ für den Plagegeist 2, der Preisverfall.

Das fühlt sich doch schon gut an. Aber was steckt eigentlich dahinter? Was treibt die beiden an? Es ist das fundamentale „Gesetz des Ausgleichs“. Wir erleben es täglich mit allen seinen Sekundärerscheinungen. Baut sich zwischen Himmel und Erde ein Spannungspotenzial auf, schafft die Natur mit einem Blitz den Ausgleich. Haben wir einen Muskel übertrainiert, folgt eine Auszeit. Eine der bekanntesten Sekundärerscheinungen ist die Schwerkraft. Sie sorgt dafür, dass alles ruhig am Boden bleibt und nicht unkontrolliert durch die Luft fliegt.

Schön und gut, aber was bedeutet das jetzt für das Unternehmen? Apple sammelte ein beachtliches Vermögen an. Man schaffte es „Lassnach“ zu bezwingen, in dem es gelang Leistungen zu kreieren, die den mehrfachen Preis anderer Produkte erzielen. Man hatte auch „Gibaus“ im Griff. Es flossen Gelder, die vielfach zurückkamen.

Ein schöne Geschichte, aber kann das jedes Unternehmen schaffen? Ja, zumindest kann es in die Richtung gehen.

„Gibaus“
Denken wir doch einmal nach, was tagtäglich in einem Unternehmen geschieht. Überall lauert „Gibaus“: Ein neues Smartphone mit einem Supervertrag wäre doch toll. Dieses Journal-Abo verschafft doch viel Wissen. Wir kaufen die Teile dort, wo wir sie schon immer gekauft haben. Auf dieses oder jenes zu verzichten wäre eine Einbuße an Komfort. Eigentlich soll ja jede Ausgabe mit einem kräftigen Return im Sinne einer Investition belohnt werden. Am Anfang ist das ja auch der Fall, aber dann schrumpft der Return und man hat die Sache aus den Augen verloren.

Wenn wir in einem Unternehmen mit der Aktion „alpha 15“ starten und die Kosten sinken wirklich um fünfzehn Prozent, kann man sich nicht erklären, wo die denn vorher gesteckt haben. Aber gehen Sie nur mal der Aussage „Psychostress schafft Kostendruck“ nach, dann erkennen Sie schnell, wie Sie belohnt werden, wenn Sie allein diese Goldader anzapfen.

„Lassnach“
Und wie sieht es mit „Lassnach“ aus? Ihre Spitzenleistungen von heute sind morgen banal und damit austauschbar. Bei austauschbaren Leistungen feiert „Lassnach“ fröhliche Feste und die Rendite schmilzt, wie die Butter in der Sonne.

Was tun? So brutal es auch klingen mag: „Zerstöre Dein Unternehmen, bevor es andere tun.“ Nein, Sie müssen nicht immer wieder bei Null anfangen. Denken Sie täglich darüber nach, was morgen anders sein wird, als heute. Am besten geht das mit den Regeln der goaling-Positionierung. Dann wird das Unternehmen automatisch immer wieder neu erfunden. Ein wesentlicher Teil des Programms sind die goaling-Nutzentechniken. Da erleben Sie Kundennähe pur und erhalten immer neue Entwicklungsimpulse. Jeder der es erlebt hat, bestätigt es. So können Sie „Lassnach“ eine lange Nase machen und er erkennt, dass bei Ihnen nichts zu holen ist.

Ist das so einfach?
Ja, das ist es. Wer die Spielregeln nicht kennt, steht vor einer unüberwindlich erscheinenden Komplexität und findet den Faden nicht, um ein geordnetes Knäuel zu wickeln.

Komplexität in Einfachheit auflösen.

Die Menschen neigen dazu bei allen Veränderungen, das zu entdecken, was sich nicht ändern lässt. Wird über das Pensionsalter 67 gesprochen, fallen einem sofort die Dachdecker ein, bei denen das unmöglich gehen kann.

Diese Gegenpositionen erfindet unser Verstand in Blitzeseile, denn er hat ja Erfahrungen gesammelt. Er ist mit den genannten Aktionen überfordert. Da brauchen wir die Unterstützung des Unterbewusstseins. Ich nenne es „George“. Damit der Verstand George zu Worte kommen lässt, muss er erstmal beruhigt werden. George wird mit der Komplexität spielend fertig, auch wenn wir staunend daneben stehen und uns nicht erklären können, wie er das gemacht hat.

Einfache Spielregeln
George geben wir ein paar einfache Spielregeln, wie er mit „Gibaus“ und „Lassnach“ umgehen soll. Wir können uns dann entspannt zurücklehnen. Diese einfachen Spielregeln wirken wie ein starker Magnet, der alles in unserem Sinne ordnet.

Einfache Spielregeln ordnen die Komplexität.

Wer den beiden Plagegeistern „Gibaus“ und „Lassnach“ zu Leibe rückt hat die ganze Unternehmensentwicklung im Griff und kann sich über sagenhafte Renditen freuen. Ist das nicht einfach? Bauen Sie einfach einen neuen Schraubstock, dessen Backen weit geöffnet sind. Das ist vergleichbar mit einer Produkt-Lebenskurve, wenn das Unternehmen nicht mit der Kurve streben will, steigt es auf eine neue Produktlinie um.

Sie möchten Ihr Unternehmen „zerstören“, um es neu zu erfinden? Dann rufen Sie an: 06805 221-91. Ich freue mich auf Sie.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
06805 221-91

Einfach anfangen, damit alles so läuft, wie es laufen soll

7. Mai 2013

Liest man die Berichte über die Entwicklungen in der Arbeitswelt, kommt einem das Bild einer sich zuziehenden Schlinge. Seit Jahrzehnten entlasten uns Softwareprogramme von Arbeitsabläufen: man definiert Datenfelder, verknüpft sie, fügt Algorithmen hinzu, definiert Ausgaben und es läuft. Störfaktoren akzeptiert die Software nicht. Beim Menschen ist es anders, aber wir kommen nicht umhin, auch hier die Abläufe bewusst zu gestalten. In folgendem Artikel zeigt der Autor wie es geht.

„Warum klappt es denn immer noch nicht?“ So klingt es häufig, wenn ein von Menschen geführter Betriebsablauf geändert werden soll. Der Mitarbeiter hat sich bemüht, doch es haben sich immer wieder Fehler eingeschlichen. Noch einige Versuche und es kommt Resignation auf. Der Mitarbeiter empfindet: „Ich habe ja doch keine Chance.“ und geht in die Verteidigungsposition. Dienst nach Vorschrift.

Resignation, eine harte Nuss für jede Führungskraft.

 Das Gefühl der Hilflosigkeit erzeugt negativen Stress. Ein schleichender Prozess nimmt seinen Lauf: – wachsende Erschöpfung, kaum wahrnehmbar – Depression – Burnout. Die Krankenkassen stöhnen, die Medien berichten über Milliardenverluste. Lösungen? Ja, zur Linderung der Wirkung. Doch die Ursachen, die Wurzeln, bleiben erhalten und bringen neue Probleme hervor, wie das Unkraut im Garten. Aber, was sind die Wurzeln? Jeder Arbeitsablauf setzt sich aus Arbeitsschritten zusammen.

Die einzelnen Arbeitsschritte sind die Wurzeln.

 Haben diese Schritte die optimale Folge? Gibt es unnötige Schritte? Was kann entfallen? Könnte man die Anzahl der Schritte halbieren? Lassen sich die Ablauf-Ergebnisse verbessern? Welche Störfaktoren sind zu überwinden? Was lässt sich vereinfachen? Auf dieser Ebene erfolgt die Umschaltung vom negativen zum positiven Stress.

 Die Softwareprogramme bilden die Prozesse optimal ab. Änderungen sind kein Problem. Warum gelingt das nicht beim Menschen. Es gibt zwei Gründe:

 1. Betriebsabläufe geschehen weitgehend unbewusst. Wir nennen das Betriebsblindheit. Dort, wo ein Mensch arbeitet, ist eine „betriebsblinde Zone“.

 2. Ein neuer Betriebsablauf muss zu einem neuen Verhalten werden, sonst wirkt er nicht. Wie schwer eine Verhaltensänderung ist, wissen wir. Sonst gäbe es nur noch schlanke, durchtrainierte Menschen.

 Wer die Entwicklungen ignoriert, startet in eine Doppel-Negativ-Spirale

  •  negativer Stress
  • Gesundheitsprobleme
  • Leistungsabfall
  • höhere Lohnkosten
  • mehr Stress
  • zunehmende Gesundheitsprobleme
  • weiterer Leistungsabfall

Wie kann man das messen? Gibt es ein Konto dafür, auf das die Leistungsverluste gebucht werden?

In der Buchhaltung gibt es kein Konto
für Leistungsverluste.
Sie werden nicht gemessen.

In einigen Produktionen bringt man das Produktionsvolumen und den Personalaufwand zusammen. So gibt es in Gießereien die Kennzahl „Mannstunden je Tonne, mh/to“. Da es im Produktionsablauf viele Einflussgrößen gibt, ist auch hier ein Leistungsabfall nicht eindeutig darstellbar.

Eine Schere öffnet sich

      die Leistung sinkt

      die Lohnkosten steigen.

 Wo wird das enden? Darum schließen Sie die Schere. Die Personalinvestition in einen Mitarbeiter kann man mit 50.000 Euro ansetzen. Sinkt die Leistung eines Mitarbeiters durch Störfaktoren und Gesundheitsprobleme auf 70%, so müssen für die volle Leistung 71.400 Euro aufgewendet werden. Sinkt die Leistung tendenziell weiter auf 65%, fallen schon 76.900 Euro an. Die 26.900 Euro sind das Potenzial, dass Sie durch Ablauf-Gestaltung gewinnen können. Ist der Personalkostenanteil 35% so können Sie auf diese Weise Ihre Gesamtkosten um 12% senken. In Wirklichkeit wird es mehr sein, da sich bei ganzheitlichem Ansatz die Aktivität weiträumig auswirken wird. Was würde das für Ihre Umsatzrendite bedeuten? Wie würde sich damit ein gesundes Wachstum finanzieren lassen?

 Die Kosten sinken um 12% oder mehr.

Die Methoden zur Überwindung der Hürden sind kaum verbreitet. Der Autor entwickelte Verfahren, die es jedem ermöglichen, diese Hürden zu nehmen. Doch wer vor der Vielzahl von Abläufen steht, die zu gestalten sind, kann sich nicht vorstellen, wie das zu schaffen sein soll. Die erste Empfehlung heißt: „Anfangen!“ Es lohnt sich. Außerdem muss es getan werden. Sonst steigen die Kosten nach dem Gesetz der Entropie ungehindert weiter.

Stoppen Sie die Entropie!

 1. Der Start-Ablauf

Der Start: Man sucht sich einen Ablauf, der besonders stört. Spielerisch notiert man die Arbeitsschritte. Zu jedem Schritt schreibt man die Störfaktoren. Alles, was den schnellen, wertschöpfenden Ablauf aufhält, ist ein Störfaktor, der Geld kostet. Das gibt schon mal ein Bild. Jetzt beschreibt man das Produkt, das bei dem Ablauf herauskommen soll: „Brauchen wir das überhaupt und wer?“ „Wie kann es noch besser werden?“ Das ist der Beginn einer bewussten Ablauf-Gestaltung. Man bekommt ein Ablauf-Bewusstsein. Grenzen gibt es bei der Gestaltung keine. Wer einen Schritt gemacht hat, erkennt schon den nächsten.

 Das Ablauf-Bewusstsein ist da.

 2. Das Führungs-Instrument

Hat der Start Spaß gemacht, kann es an den nächsten Schritt gehen:

Ablauf-Gestaltung als Führungs-Instrument. Führungskraft und Mitarbeiter gehen in den Dialog. Sie gehen an die Wurzel der Probleme in der Arbeitswelt. Es wird bewusst, was der Mitarbeiter wirklich tut und mit welchen Störfaktoren er sich jeden Tag herumschlagen muss. Jetzt weiß er, was ihn ermüdet. Jetzt verteilt sich die Arbeit der Ablauf-Gestaltung schon auf viele Schultern. Aber es geht noch besser.

 Die Ablauf-Entwicklung geht voran.

 3. Die Ablauf-Kreativität

Die nächste Stufe ist die Aktion Ablauf-Kreativität. Inzwischen entwickelten die Mitarbeiter ein Ablauf-Bewusstsein. Sie sehen jetzt, wo etwas besser laufen könnte und sie wissen auch, wie man es anstellen muss. Eine Aktion wird gestaltet und gestartet. Wenn die Aktion läuft, haben Sie den Turbo eingeschaltet.

 Ablauf-Entwicklung mit Turbo.

Diese drei Stufen haben eine Dynamik entfacht, die vorher unmöglich erschien. Die Ablauf-Gestaltung hat eine Erfolgsspirale gestartet. Ein motivierendes Arbeitsklima hat sich eingestellt. Herausforderungen werden leicht gemeistert. Das Unternehmen gewinnt an Wettbewerbskraft und Finanzstärke. Wie ist das möglich? Die Energien, das zu bewirken, waren vorher schon da, aber sie wirkten zerstörerisch. Jetzt wirken sie erfolgssteigernd. Eigentlich ist das nur ein wenig Physik.

 Die Energien wirken erfolgssteigernd.

Wann starten Sie mit der bewussten Gestaltung von Betriebsabläufen, damit alles so läuft, wie es laufen soll? Sie sehen, es ist leicht eine motivierende Arbeitswelt zu schaffen und eine ökonomische noch dazu.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.ablaufgestalter.de