Posts Tagged ‘Strategie’

Strategie, brauchen wir das?

13. Juli 2018

„Ihre Strategie ist falsch!“

sagte Professor Wolfgang Mewes. Aber setzt das nicht voraus, dass ich eine Strategie habe?

Das größte Problem der Strategie ist ihre Bescheidenheit. Sie beschwert sich nicht, wenn sie keine Beachtung findet oder gar misshandelt wird.

Ganz anders bei den Operationen. Wenn auch nur ein Teil fehlt, gibt es ein großes Geschrei.

Aber ganz ehrlich, hat Erfolg etwas mit Strategie zu tun? Warum haben wir heute Erfolg? Kann es daran liegen, dass wir dafür die Weichen richtig gestellt haben? Aber wann wurden die Weichen gestellt und vom wem?

Heute sonnt sich die Wirtschaft in einem lang anhaltendem Boom. Wenn das das Resultat der Aktivitäten von gestern ist, welches sind unsere heutigen Aktivitäten, damit es uns Morgen gut geht?

„Da kann was dran sein,
aber wir müssen heute produzieren und
es bleibt für andere Dinge keine Zeit.“

Wenn wir heute keine Zeit für morgen haben, wer bestimmt dann unser Morgen?

„Wir können doch einfach auf ein
magisches Ereignis warten, oder?“

Magische Ereignisse sollen es geben, sind die in unserem Sinne? Können wir uns darauf verlassen?

Aber Sie haben ja vorgebeugt

  • die „Kriegskasse“ ist gut gefüllt (Apple: 260 Milliarden Dollar)
  • die Flexibilität ist da, um auch bei einem Auftragsrückgang von 20% schwarze Zahlen zu schreiben.

Oder doch nicht?

EINLADUNG
Teilen Sie über zwanzig Jahre Erfahrung mit Strategien im Sinne von Professor Wolfgang Mewes. Lassen Sie sich über das goaling system informieren.

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Und da geht es auch gleich um Potenziale.
Wirkliche Potenziale.

Sie werden in ein strategisches Denken hineinwachsen. Es ist so als hätten Sie eine neue Brille. Eben eine Strategie-Brille, durch die Sie die Welt strategisch sehen. Dann lassen Sie Ihre strategische Ausrichtung in ein goaling Drehbuch einfließen. Bei der Umsetzung lassen Sie sich begleiten, ganz nach Ihren Wünschen.

Und Sie schmunzeln über die anderen,
die keine Zeit für Strategien haben.

Viele Grüße
Ihr
Wolfgang T. Kehl

P.S.: Hier geht es zu den goaling-Informationen. Willkommen

Und es geht doch – Pioniergeist gefragt

15. Oktober 2015

Lange war man der Meinung, IT-Dienstleistungen
lassen sich nicht strukturieren.
Jetzt hat der Unternehmer Frank Binder das Gegenteil bewiesen.

Im November 2014, entschied sich Frank Binder, Geschäftsführer des BINDER IT-Systemhaus GmbH in Sindelfingen, für einen „Ablauf-Prototyp“. Wolfgang T. Kehl, ASSIST, hatte die neue Methode zur Gestaltung von Arbeitsabläufen vorgestellt. Der DATEV Systempartner BINDER installierte gerade bei seinen Kunden die neuen Updates. Genau dafür wurde der „Ablauf-Prototyp“ entwickelt. Frank Binder erkannte die Vorteile des greifbaren, dokumentierten Ablaufes. Heute kann sich jeder Mitarbeiter den passenden Ablauf einschließlich Checklisten für seine Arbeit aus dem System herunterladen. Das System hat eine DMS-Funktion mit extrem schneller Volltextsuche. Man kann es als ersten Schritt zu einem Franchise-Prototyp für ein IT-Systemhaus sehen, nach dem Modell von McDonald´s.

Ist ein Engpass gelöst, taucht nach Professor Wolfgang Mewes schon der nächste auf. Mit dem neuen Ablauf-Bewusstsein wurde klar erkannt, in der IT-Dienstleistung fehlen Strukturen. Die Produktivität war entsprechend schwach. ASSIST bietet seinen Kunden mit dem „goaling system“ dreißig Module zur ganzheitlichen Unternehmensentwicklung. Aus diesem Fundus stellte Wolfgang T. Kehl das Konzept für die IT-Dienstleistung vor. Schnell erkannte Frank Binder die spektakulären Vorteile. In einem dynamischen Prozess wurde das System auf die nächste Entwicklungsstufe gebracht. digi-DL war geboren. Im folgenden Interview schildert Frank Binder seine Erfahrungen mit der digitalisierten IT-Dienstleistung.

WTK: Viele Ihrer Geschäftsführer-Kollegen vertreten bei der Dienstleistung die Ansicht „Jeder Fall ist anders“. Sie haben diese Aussage für Ihr Unternehmen nicht gelten lassen. Was veranlasste Sie einen neuen Weg zu gehen?
Frank Binder: Der Grund dafür war, die nicht strukturierte Arbeitsweise. Alles wurde als Einzelfall behandelt. Jeder arbeitet vor sich hin, wie er es für richtig hält. Es entstand eine Unordnung, die zu viel Unruhe, zu viel Stress erzeugte und einfach zu Problemen führte. Da wurde ein Punkt erreicht, wo ich gesagt habe, so kann es nicht weitergehen. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, um auch in Zukunft bestehen zu können, um ein fortschrittliches Systemhaus zu sein.

WTK: Wie waren Ihre Erwartungen?
Frank Binder: Ich erwartete, dass aus der Unordnung ein geordnetes, strukturiertes Vorgehen wird, das es uns ermöglicht unsere Servicefälle gezielt anzugehen und unsere Kunden zufriedenzustellt. Die Kunden sollen erkennen, da ist ein Unternehmen, die wissen, was sie tun, denen kann ich vertrauen. Ganz im Sinne unserer Positionierung: „Ihre IT – sind wir“.

WTK: Das vorhandene System wurde nach Ihren Vorstellungen weiterentwickelt. Wie empfanden Sie diesen Entwicklungs-Prozess?
Frank Binder: Den Entwicklungsprozess habe ich als Chance empfunden, neue Wege zu beschreiten, um einfach dieser Unordnung Einhalt zu gebieten. Es war ein Werkzeug, um zu konzentrieren, zusammenzufassen, Dinge, die immer wiederkehren greifen zu können.Sich Gedanken zu machen. Die Prozesse zu hinterfragen, die man bisher hingenommen hat. Der Frage nachzugehen, was ist denn schon da, ist es wirklich etwas Neues, oder gibt es das schon. Bisher hatte man sich diese Gedanken nicht gemacht, man hat die Kundenaufträge unreflektiert aufgeschrieben, hat sie weitergegeben und ausgeführt.

Heute macht man sich schon bei der Aufnahme Gedanken. Man legt den Auftrag bewusst an, man hinterfragt. Die Kundenaussagen werden nicht einfach hingenommen. Jetzt sieht man, was schon da ist. Neue Leistungen werden sofort in die Datenbank aufgenommen. Alles bekommt eine Struktur. Das ist eine ganz andere Qualität. Auch wenn die Hotline-Mitarbeiter nicht die höchste Qualifikation besitzen, können sie auf hohem Kompetenz-Niveau mit den Kunden sprechen. Der Kunde gewinnt den Eindruck, dass da jemand ist, der Ahnung hat. Man hat jetzt die Zeit und die Ruhe, das eine oder andere mit dem Kunden anzusprechen.

WTK: Worin sehen Sie die besonderen Vorteile von digi-DL?
Frank Binder: Die Tickets können schneller erstellt werden. Man muss weniger schreiben, nur anklicken. Das System führt durch seine Struktur von Punkt zu Punkt. Es ist ablauforientiert. Die Kunden werden gezielt gefragt. Man dringt zur Ursache des Problems vor.

WTK: War es sehr aufwendig digi-DL in der Praxis zu starten?
Frank Binder: Der größte Aufwand ist der Aufbau der Datenbank. Sie ist für die die Qualität entscheidend. Wenn sie steht ist es leicht. Die Mitarbeiter werden informiert, dann ist das System selbsterklärend.Sofort wird alles nur noch mit digi-DL abgewickelt. Da die Tickets einfacher zu erstellen sind, kam sofort Ruhe in die Abläufe.

WTK: Wo sahen Sie die größte Hürde, die zu überwinden war?
Frank Binder: Am Anfang war ich skeptisch, weil es nicht voraussehbar war, wie es wirklich laufen wird. Die größte Hürde war die Datenbank. Die Mitarbeiter wurden daran beteiligt: Wie baut man das auf? Wie wird am besten strukturiert? Wie kann man seine Kompetenz dem Kunden gegenüber unter Beweis stellen.

WTK: Was sehen Sie heute als die unverzichtbaren Vorteile von digi-DL?
Frank Binder: Die Mitarbeiter wollen nicht mehr darauf verzichten. Sie haben jetzt ein Werkzeug, das ihnen hilft den Kunden gezielt zu befragen, zu bedienen. Bisher trug der Kunden sein Problem unstrukturiert vor, ohne der Sache wirklich auf den Grund gehen zu können. Das System im Rücken gibt den Mitarbeitern Sicherheit und die spürt der Kunde.

WTK: Welche konkreten Ergebnisse wurden erzielt, bzw. werden erwartet?
Frank Binder: Das Ziel ist eine erhebliche Entlastung der Service-Mitarbeiter. Die Erstellung von qualifizierten Aufgaben soll so einfach wie möglich sein. Dies auch für Mitarbeiter, die keine technische Qualifizierung haben.
Der betriebswirtschaftliche Nutzen ergibt sich daraus, dass nichts mehr verloren geht. Jede Anfrage wird erfasst und über das System abgewickelt. Man sieht, was erledigt ist und was nicht. Man kann nachhaken. Die verrechenbaren Stunden steigen.

WTK: Welchen weiteren Nutzen wollen Sie mit dem System erschließen?
Frank Binder: Das Unternehmen wird insgesamt professioneller arbeiten. Es entstehen runde Abläufe, die den Mitarbeitern Sicherheit bei ihrer täglichen Arbeit geben, ihnen den Stress nehmen. Die Aufgaben werden schneller und direkter erledigt. Den Kunden vermitteln wir, dass er bei uns gut aufgehoben ist. Er soll mehr als zufrieden sein und unsere Rechnungen schnell und ohne Diskussionen bezahlen. Wir werden mehr Zeit haben, den Kunden noch besser zu beraten.Wir werden für viele Aufgaben fertige, qualitativ hochwertige und erprobte Lösungsansätze haben. Dazu jeweils den idealen Ablauf mit den dazu gehörenden Checklisten.

WTK: Ihr Unternehmen steht am Beginn einer dynamischen Entwicklung. Welche Position nimmt digi-DL dabei ein?
Frank Binder: Das System ist die Basis der Entwicklung. Ohne die veränderte Vorgehensweise würde das angestrebte Wachstum kaum möglich sein. Viele Tätigkeiten, wie Nacharbeiten, wird es nicht mehr geben und es entstehen neue Freiräume. Die Unternehmensentwicklung setzt die Organisationsentwicklung voraus.

WTK: In welchem Rahmen wird Ihnen digi-DL bei der stürmischen Entwicklung der IT Wettbewerbsvorteile bringen?
Frank Binder: Ein Vorteil ist in jedem Fall, dass man sich über neue Lösungen nur einmal Gedanken macht. Die Lösung geht in das System und steht jedem Mitarbeiter zur Verfügung. Die Reibungsverluste schwinden und die Qualität wächst.

Die bewusste Arbeit an den Abläufen strahlt in alle Bereiche des Unternehmens aus. Alles wird im positiven Sinne verändert. Die Mitarbeiter erkennen, da bewegt sich was zu unserem Nutzen. Es geht nicht nur um Abläufe, es ist ein ganzheitlicher Ansatz.

WTK: Glauben Sie, dass digi-DL auch anderen Systemhäusern einen Nutzen bieten kann?
Frank Binder: Wir leisten hier Pionierarbeit, die uns davon überzeugt hat, dass das System auch von kleineren Unternehmen leicht umgesetzt werdenkann. Jeder hat ähnlich gelagerte Probleme, die er damit lösen kann. Wer es anwendet, dem wird es einen Vorsprung bringen. Jeder kann das System leicht an seine Bedürfnisse anpassen.

Hat das Systemhaus BINDER seine Herausforderung gemeistert, reizt schon der nächste Schritt. In einem Positionierungs-Prozess wurde die Stellung auf dem Markt herausgearbeitet. Es entstand der energievolle Positionierungs-Slogan „Ihre IT – sind wir“. Es wird nicht nur ein Slogan sein. Das Systemhaus wird den Slogan leben und seinen Kunden eine neue Dimension der IT-Dienstleistung bieten.

Dem Unternehmen BINDER sind neue Mitarbeiter,
die sich in einem strukturierten Umfeld entfalten möchten,
willkommen.

Frank Binder
Geschäftsführer
BINDER IT-Systemhaus GmbH
Schwertstraße 1/2
D-71065 Sindelfingen
Telefon:07031 8692-0
Telefax: 07031 8692-99
info@binder-it.de
http://www.binder-it.de

Interviewer:
Wolfgang T. Kehl
goaling system für die ganzheitliche
Unternehmensentwicklung

Gräfinthaler Straße 12
D-66271 Bliesransbach
Tel. 06805 22191
Fax 06805 22192
kontakt@goaling.de
http://www.goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de

Fliegender Start mit digi-DL

16. September 2015

„Und wie entsteht die Leistungsdatenbank?“ fragte der Geschäftsführer eines IT-Systemhauses. „Ganz einfach nach der Erfolgsformel – ANFANGEN – .“ Schwimmen lernt man ja auch im Wasser und nicht vom Beckenrand aus.

Die bekannten Ticket-Systeme „organisieren“ und das so perfekt, dass man die Ergebnisse in den vielfältigsten Auswertungen ansehen kann, egal, ob man sie braucht oder nicht. Es ist ein Merkmal heutiger Softwareprogramme, sie bieten ein Vielzahl von Möglichkeiten mit dem Ziel:

„Der Kunde wählt
den für ihn passenden Weg aus.“

Tut er das wirklich, kann er das, oder stolpert er zufällig auf einen Weg und da bleibt er. Es muss wohl einen Grund dafür geben, dass alle den Kopf einziehen, wenn eine neue Software droht. Welch unglaubliche Ressourcen werden verschwendet, welch gigantischer Verlust an möglichem Nutzen.

Um Überhaupt zu einer „Minimal-Nutzung“ zu kommen sind aufwendige, kostspielige Seminare erforderlich. Im Hinblick auf die Komplexität der Software bringt das auch nicht sehr weit. Oberndrein fehlt es an der gehirngerechten Aufbereitung des Stoffes.

Kein Gehirn ist in der Lage zu folgen,
wenn der Inhalt eines völlig überfrachteten Bildschirms
im ICE-Tempo über die Teilnehmer ausgegossen wird.

Es drängt sich die Frage auf: Warum ist das so? Die Antwort:
Im Mittelpunkt steht die Programmstruktur und nicht der ideale Arbeitsablauf.

Es fehlt schlicht
das Ablaufbewusstsein.

Die Programmstruktur endet am Bildschirm und da ist der „User“ sich selbst überlassen. Oft gibt es nicht einmal Handbücher und wenn es sie gibt, nutzen sie nichts. Sie sind in freier Prosa geschrieben, die das Gehirn erst einmal „dechiffrieren“ muss. Die Fehler sorgen dafür, dass alles in der Sackgasse endet und der User den höchstmöglichen Frustrationsgrad erreicht.

Bitte nicht falsch verstehen. Unser Leben ist ohne Software nicht denkbar. Die Supermärkte wären leer, es gäbe keine Kommunikation, wir hätten keinen Strom und auch kein Wasser, … Doch es wird endlich Zeit, dass es sich Programm-Entwickler bewusst machen, es gibt da noch einen User mit einem menschlichen Gehirn, das nach bestimmten Regeln funktioniert, die man kennen und respektieren sollte.

digi-DL wählte einen anderen Weg. Zuerst wurde der optimale Ablauf festgelegt und darauf die Software ausgerichtet:

„erschreckend“ einfach,
stressfrei,
intuitiv.

Ein weiteres Highlight: volle Nutzung vom ersten Moment an – garantiert – mit wachsender Perfektion. Der Einstieg kann autodidaktisch erfolgen mit Hilfe der speziellen Ablaufbeschreibungen oder auch mit einem gezielten Coaching, wenn es noch schneller gehen soll. Ein ideales Konzept. Der Mitarbeiter ermattet nicht unter der Last des Unverständlichen, er ist der Motor des Ganzen. Das ist Motivation pur, bis hin zum Flow-Erleben. Und die Krone des Ganzen

Permanentes Wachstum an
Wissen und Qualität.

Die IT von morgen ist anders, als die von heute. Da muss Lernen genauso selbstverständlich sein, wie Essen und Trinken. Alles andere ist „existentieller Selbstmord“. digi-DL hat die Funktionen, die dies ermöglichen. Leicht und mit Spaß.

Sie wissen nicht, ob digi-DL auch Ihnen helfen kann? Dann sprechen wir doch miteinander? Wann sind Sie am besten zu erreichen. Eine kurze Mitteilung genügt: kontakt@goaling.de

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl
06805 221-91

Potenziale? – Brauchen wir das?

16. September 2015

Die Wirtschaft läuft. Bei der Entwicklung unter globalen Gesichtspunkten gibt es einige Fragezeichen. Spielte die chinesische Wirtschaft vor gut dreißig Jahren kaum eine Rolle in der Weltwirtschaft, geht heute das Auf und Ab der chinesischen Wirtschaft wie Wellen um den Globus. Wie werden die Einflüsse in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren sein? Was kann ein mittelständiges Unternehmen tun, um die Stromschnellen der rasanten Entwicklung sicher zu passieren?

Das Gesetz der Entropie sorgt dafür, dass sich in den Unternehmen Potenziale unvorstellbarer Größe ansammeln. Ganz von selbst. Schleichend, kaum nachvollziehbar. So war es möglich bei einem Kunden innerhalb von zwölf Monaten vier Millionen Euro „einzusammeln“. Keine schmerzhaften Schnitte. Keine Entlassungen.

Jeder Unternehmer sollte
seine zwanzig Stellschrauben kennen
an denen er drehen kann,
damit aus Potenzialen Ergebnisse werden.

Die mächtigste Stellschraube sind die Störungen in den Arbeitsabläufen. Sie sorgen dafür, dass Personalkosten je Mitarbeiter von rund fünfzehntausend Euro auf direktem Wege in den „Müll“ gehen. Das macht bei einhundert Mitarbeitern eineinhalb Millionen Euro. So manchem Unternehmen würde das heute schon guttun. Die Störungen und deren Folgen sorgen überall für einen enormen Kostendruck.

Wer seine Stellschrauben kennt und Strategien entwickelt sie zu nutzen, gewinnt an Flexibilität. Das beantwortet die Frage:

Bei welchem Auftragsrückgang
werden noch schwarze Zahlen geschrieben?

Wer hier 20% hinschreiben kann, gehört auch morgen zu den Gewinnern. Warum sind Potenziale und Flexibilität überhaupt ein Thema und nicht ganz einfach eine Selbstverständlichkeit? Die Antwort: Die Themen gehören nicht zum Tagesgeschäft und damit hat man ja schon alle Hände voll zu tun.

Und was ist zu tun? Jedes Unternehmen richtet sich einen „Entwicklungsraum“ ein. Das kann ein halber Tag im Monat sein. Die Unternehmensführung trifft sich und es gibt nur ein Thema: „Stellschrauben“. Da es sich um Veränderungen handelt, entsteht ganz nebenbei das „Drehbuch der Entwicklung des Unternehmens“. Die einzelnen Drehbuch-Szenen sind an die Verantwortlichen delegiert. Zwanzig Stellschrauben warten darauf, dass an ihnen gedreht wird. Nehmen wir an, die Kosten sind fokussiert, um der Entropie ein Schnippchen zu schlagen. An jeder Schraube eine kleine Drehung von nur 0,5% und 10% der Kosten sind fort, einfach so. Man muss es erleben, sonst kann man es nicht glauben.

Sie möchten das System kennenlernen, das die Stellschrauben seit Jahren liefert und bedient: http://goaling.de/system.html (was hat das System schon bewegt, s. vier Millionen Euro.)

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
06805 221-91

„Die Perfektion des Banalen“ – das Prinzip von digi-DL

20. August 2015

Das Erfolgsgeheimnis von Reinhold Würth: „Die Perfektion des Banalen“. Er übernahm die Schraubenwerkstatt seines Vaters. Schrauben sind banal, aber das wichtigste Teil einer Konstruktion, wenn eine fehlt. Darauf baute Würth sein Imperium auf. Er machte die Schraube zum System. Ein System von Befestigungselementen, das seine Kunden davor schützt, eine Arbeit abbrechen müssen, weil ein kleines „unscheinbares“ Teil fehlt.

digi-DL überträgt diesen Erfolgsfaktor auf die IT-Dienstleistung. Ein Schritt, der schon lange fällig ist, denn hier haben wir es mit Systemen von enormer Komplexität zu tun. Was hier über IT gesagt wird, gilt in gleichem Maße für viele andere Branchen. Beim Lesen merken Sie, in welchem Umfang es Ihre Branche betrifft.

Auf die Frage:

„Was nimmt der IT-Experte mit zum Kunden.“

kommt die Antwort:

„Seinen Kopf.“

Sicher sammelte der IT-Experte ein umfangreiches Wissen in seinem Kopf an, doch wie sind die Zugriffsmöglichkeiten auf dieses Wissen. Der Volksmund sagt es uns: „Es –fällt– uns etwas ein.“ Und wenn es uns nicht „ein-fällt“? Dann fehlt ein wichtiger Lösungsansatz, um ein Service-Projekt erfolgreich zu beenden.

Mit digi-DL hat der IT-Experte vier Wege zu seinem Wissen mit 100% Zugriff, jederzeit.

  1. mit DMS Zugriff auf Abläufe und Checklisten
  2. mit dem Wiki Zugriff auf Lösungs-Tipps direkt bei der Leistung
  3. schnelle Schlagwortsuche
  4. Zugriff auf komplette Leistungspakete

Hier kommen wir auf Reinhold Würth zurück. Jeder einzelne Teil des Wissens kann banal sein, fehlt er, scheitert ein Projekt oder verzögert sich.

Die Qualität einer IT-Mannschaft zeigt sich darin, wie sie sich mit hoher Disziplin und Liebe zum Detail gemeinsam die besten Werkzeuge schafft, die man sich vorstellen kann. Eben mit der Perfektion des Banalen.

So geht es leicht:

  • Bei der Arbeit den Wiki-Eintrag perfektionieren.
  • Die Checkliste noch einen Schritt voranbringen.
  • Die Schlagwörter der neuesten Entwicklung verwenden.
  • Am Leistungs-Portfolio feilen und vervollständigen.
  • Die Leistungsformulierungen noch präziser und verständlicher fassen.
  • Den Arbeitsablauf weiter vereinfachen und beschleunigen.
  • Die hierarchischen Zusammenhänge noch besser darstellen.

Und das alles mit einem einzigen Instrument, digi-DL.

Was bringt es?

  • Wir schonen die Ressourcen.
  • Wir steigern die Qualität.
  • Wir verbessern die IT-Nutzung.
  • Wir erleichtern den Kunden-Mitarbeitern die Arbeit.
  • Wir überraschen den Kunden mit erstaunlichen Leistungen.

Immer wieder hineingehen, feilen, feilen, feilen. So gewinnt man an

„Tiefe“

die jeder spürt, die sich jedem vermittelt. Das bedeutet Kompetenz vom Feinsten. So bringt man die intensive Verbundenheit mit seiner Arbeit zum Ausdruck, seine Leidenschaft. So koppelt man sich ab vom negativen Stress und gewinnt psychische Stabilität, Lebensfreude. Burnout, was ist das?

Wer digi-DL zu seinem Freund macht, hat es leicht diesen Weg zu gehen. digi-DL gibt ihm die Basis. digi-DL die stressfreie Software mit intuitiver Bedienung.

Wir wollen die betriebswirtschaftliche Seite nicht vergessen. Viele Unternehmen leben mit einer „Minimal-Rendite“. Ein leichter Hauch kann die Existenz gefährden. Ein Leben im „Mangel“. Mit digi-DL schaltet das Unternehmen um auf „Fülle“. Heute werden von 160 Arbeitsstunden im Monat knappe 80 für erbrachte Leistungen verrechnet. digi-DL ermöglicht den Schritt auf 100 verrechnete Stunden und mehr. Willkommen „Fülle“. Und das ohne nennenswerte Investitionen. Allein mit der „Perfektion des Banalen“, mit digi-DL kann das jeder erreichen.

digi-DL kann man nicht beschreiben, man muss es erleben. Beliebt ist die Life-Demo über Skype. Wann treffen wir uns? Eine kurze Mail an kontakt@goaling.de

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl

P.S.: Zur Einstimmung ein 2-Minuten Video: http://ablaufgestalter.de/informationen.html

Die zwei k.o.-Kriterien – oder, wie gehen Veränderungen

6. Oktober 2013

Eigentlich kommt heute kein Unternehmen an bewussten Veränderungen vorbei. Die Gefahr, dass es in die Enge gedrängt wird, ist zu groß. Doch die Erfahrung zeigt, Veränderungen sind nicht leicht. Weit über siebzig Prozent der Veränderungen funktionieren nicht. Die Ergebnisse sind schmerzvoll und kostspielig. Dann bietet uns unser Unterbewusstsein bietet uns eine Schutzfunktion an, nach dem Motto:

„Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“

Also liegt der Veränderungsprozess erst mal auf Eis. Doch es hilft nichts, die Rendite schmilzt weiter. Es ist wie bei unserer Gesundheit. Erst klopft sie mal mit einem kleinen Wehwehchen an. Es wird ignoriert. Es klopft stärker. Wenn wir nicht handeln, nimmt die Sache ihren Lauf. Im Unternehmen heißt das Ergebniskrise gefolgt von der Liquiditätskrise und dann …

Oft werde ich gefragt:
„Wie laufen erfolgreiche Veränderungen ab?“
Meine Antwort: „Zwei k.o.-Kriterien müssen erfüllt sein“

1.
Alle Kräfte im Unternehmen sind
auf eine starke Vision ausgerichtet.

2.
Die Inhalte der Veränderung
kommen aus dem Unternehmen.

In beiden Punkten wird respektvoll auf das zurückgegriffen, was bereits im Unternehmen ist. Und was ist im Unternehmen? Alle Menschen im Unternehmen erhalten in ihren Gesprächen und aus den Medien eine Unmenge an Informationen, von denen nur ein Bruchteil bewusst verarbeitet wird. Die nicht verarbeiteten Informationen sind der „Stoff“ aus dem Vision und Ziele gestaltet werden.

 Im Unternehmen schlummernde Informationen
sind der „Stoff“ für die Vision und die Ziele.

Die Folge: Die Menschen erkennen sich wieder. Sie identifizieren sich mit dem Vorhaben und sie akzeptieren die notwendigen Schritte. Greift man dagegen auf ein System mit fertigen Inhalten zurück, sind weder Identifikation gegeben, noch ist die Akzeptanz da.

Was fremd ist, wird abgestoßen
Fremde Inhalte gefährden die Kultur und die Kompetenzen des Unternehmens. Was bleibt übrig, wenn sie zerstört werden? So wie unser Körper Fremdes abstößt, geschieht dies auch in einem Unternehmen. Dringt ein Holzspan in unseren Körper ein, reagiert er sofort und ergreift Millionen von Maßnahmen, um den Fremdkörper wieder loszuwerden. So reagieren auch die Mitarbeiter, automatisch, weil es so programmiert ist.

Fremde Inhalte werden
von den Mitarbeitern abgestoßen.

Geschwindigkeiten
Die Technologien beschleunigen sich gegenseitig und stürzen voran. Wem es gelingt, da noch den Überblick zu behalten, ist zu bewundern. Selbst das hilft nicht. Wer nicht weiß, wie sie seinen Erfolg unterstützen, kann sie nicht sinnvoll einsetzen. Besonders die IT bietet viele sinnvolle Lösungen an, die nicht nachgefragt werden, weil die Anwender mit dem wirkungsvollen Einsatz überfordert sind. Sehr schnell wird auf neue Technologien zugegriffen, wenn sie dem Prinzip „High-tech – Low touch“ entsprechen, wie z.B. beim iPhone. Manche Dinge schießen über das Ziel hinaus. So wird der Nutzen von „Realtime“ angezweifelt, weil unser Gehirn nicht mit einem Super-Computer vergleichbar ist, der damit etwas anfangen könnte. Da reicht dann ganz einfach „wöchentlich“ und ein „Realtime“ wird überflüssig. Wer eine Veränderung mit dem goaling system startet findet schnell heraus, an welchen Stellen neue Technologien Vorteile bringen. Die schnelle und umfassende Umsetzung ist teil des Entwicklungsprpozesses.

Das goaling system
Seit über zehn Jahren erfüllt das goaling system die oben genannten Kriterien und steht damit für erfolgreiche Veränderungen. Das zahlte sich betriebswirtschaftlich mit mehren Millionen Euro für unsere Kunden aus.

Wie startet man das goaling system? Ein Beispiel:

  • die Leitung des Unternehmens trifft sich in einem zweitägigen goaling-Workshop
  • Schritt für Schritt kristallisiert sich dabei die Vision heraus
  • es entstehen vierzig Top-down-Ziele, die konsequent auf die Vision ausgerichtet sind
  • damit ist das „magische Dreieck“ und mit ihm alle weiteren Schritte bestimmt.

Das magische Dreieck“ ordnet
die Aktivitäten im Unternehmen,
wie ein starker Magnet die
Eisenfeilspäne auf einem Blatt Papier.

  • alle Ergebnisse sind umsetzungsreif im goaling Drehbuch aufbereitet
  • das Drehbuch ist der erste konkrete Schritt zur neuen Wirklichkeit
  • jetzt heißt es „go“ und die Umsetzung fährt auf den neuen Schienen
  • ein Ziele-Coaching begleitet den Prozess.

 Damit sind die Weichen für die kommenden
fünf Jahre oder mehr gestellt.
Das Unternehmen fährt auf
einem sicheren Kurs.

goaling-Drehbuch – alles fährt auf einer Schiene
Es entsteht, wie gesagt, im Workshop. Alle laufenden Aktivitäten werden ebenfalls in das Drehbuch übernommen und in das Gesamtbild integriert. Es wäre nicht gut, wenn mehrere Aktionen parallel laufen würden. Ein erheblicher Energieverlust wäre die Folge. Läuft alles auf der gleichen Spur, hat das einen Turbo-Effekt. Alles ist auf einen Punkt fokussiert. Alles geht mit mehrfacher Geschwindigkeit voran. Eine „Verzettelung“ und damit Energieverluste, gibt es nicht. „Falsche“ Ziele verkümmern, sie unterstützen die Vision nicht und bleiben auf der Strecke.

Ein Veränderungsprozess ohne Drehbuch,
wäre so, als würden Sie mit Ihrem Auto fahren,
aber andere haben das Steuer in der Hand.

Dann die Frage: „Was kostet das?“ Statt von Kosten spricht man besser von Investitionen. Wer einen Euro investiert, bekommt mindestens drei Euro zurück. Je nach Unternehmensstruktur wird es mehr. Diese Fragen werden in einem Vorgespräch geklärt und im goaling-Fahrplan festgehalten. Von Beginn an wird Ausschau nach Returnquellen gehalten, damit die Investition möglichst schnell und vielfältig zurückfließt.

Ein investierter Euro kommt
drei- oder mehrfach zurück.

Der Test
Befinden Sie sich bereits mit einem System auf der Reise, sollten Sie einmal den Beobachter spielen. Gehen Sie mit entsprechendem Abstand der Frage nach:

„Erfüllt unser System die beiden k.o. Kriterien.“
„Wenn nein, was ist anders und wie wirkt es sich aus?“

Zeitkonstanten
Die Versäumnisse von heute wirken sich erst morgen oder gar übermorgen aus. Fehler oder Versäumnisse in der Strategie haben eine Zeitkonstante von fünf bis sieben Jahren. Man konnte das sehr gut bei der Baumarktkette Praktiker verfolgen. Das Schrumpfen des Ergebnisses sollte die höchste Alarmstufe auslösen.

Heilende Konjunkturaufschwünge
gibt es heute nicht mehr.

Ist das Unternehmen erst einmal in einem Liquiditätsengpass, ist die Insolvenz nicht mehr weit. Meistens ist dann auch „Fresh money“ schnell aufgebraucht. Das ist verständlich, denn auch das Gegensteuern hat Zeitkonstanten. Hier bietet das goaling system die goaling-Positionierung, die das Unternehmen in kurzer Zeit marktgerecht und möglichst mit einer Alleinstellung auf die Spur bringt. Auch hier wirkt sich der Vorteil von goaling aus, es wird auf das zugegriffen, was da ist und man kann sofort durchstarten.

Ein Fehler in der Strategie
wirkt erst nach fünf bis sieben Jahren.

Die drei grundsätzlichen Fälle:

Fall 1: sich neu aufstellen
Es läuft alles ein wenig zäh. Überall muss angeschoben werden. Mühsam müssen die Aufträge hereingeholt werden. Was ist geschehen? Die Kundenbedürfnisse entwickelten sich weiter. Die Anforderungen stiegen. Das Unternehmen versucht, mit seinen alten Strukturen die neuen Anforderungen zu bedienen. Der Kraftaufwand ist enorm und kaum zu schaffen.

Alles kein Problem, denn auch hier gilt: „Alles ist schon da.“ Es ruht in den Tiefen des Unterbewusstseins. Der goaling Prozess holt es hervor und richtet das Unternehmen nach vorne aus. Da es ja auch Informationen über zukünftige Kundenbedürfnisse gibt, ist es leicht, das Leistungspaket zukunftsorientiert aufzustellen. Das gibt dem Unternehmen die Ruhe, die es für seine weitere Entwicklung braucht.

 Ballast abwerfen und erleichtert
auf neuem Kurs zu noch größerem Erfolg.

Fall 2: in eine neue Umsatzdimension hineinwachsen
Man hat das Gefühl mit seinem Leistungspaket den Joker gezogen zu haben. Man vergleicht den aktuellen Umsatz mit dem Potenzial und stellt fest, da ist noch viel Platz. Es ist z.B. eine Verzehnfachung möglich. Was bedeutet das? Mit den vorhandenen Strukturen ist das nicht machbar. Es muss ein neues Unternehmen her. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Man lässt es erstens vor sich hin wachsen oder man gestaltet das Bild des Endzustandes. Was ist besser? Die erste Variante braucht viele kostspielige Korrekturschleifen. Die zweite Variante geht direkt auf das Ziel zu, weil es sich ja schon in alle Köpfe eingeprägt hat. Es geht schneller und mit weniger Aufwand. Mit dem goaling Drehbuch hat man die Komplexität des Prozesses im Griff. Denn von Beginn an ist jeder Schritt in allen Bereichen des Unternehmens abgebildet. Ohne das Drehbuch ist es ein mehr operativ ausgerichtetes Schritt für Schritt Vorgehen, ohne ein Gesamtbild zu haben.

Einfach auf die neue Unternehmens-Dimension
zusteuern.

Fall 3: M&A
Studien zeigen, dass zwei Drittel der Transaktionen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Den Grund sieht man darin, dass es nicht gelingt die Kulturen miteinander zu verschmelzen. Mit goaling läuft das anders. Sollen zwei bisher getrennte Unternehmen zukünftig gemeinsam größere Erfolge erzielen, kann man davon ausgehen, dass sich die Kulturen in großen Teilen decken. Andernfalls ist ein gemeinsames Vorgehen nicht möglich. Auch hier hilft schnell die goaling-Positionierung. Die Stärken beider Kulturen werden herausgearbeitet und zu einem neuen, energievollen Marktauftritt zusammengefügt. Alles konzentriert sich auf die neue Kultur. In den goaling Prozess sind die Mitarbeiter beider Unternehmen integriert und vergessen schnell, dass es mal zwei Unternehmen gegeben hat.

Das goaling system macht die Unternehmen
bei einer M&A Transaktion wertvoller.
Vorher, sowie auch nachher.

Begleitung – Ziele-Coaching
Aus dem Sturm aller Gedanken sind im Drehbuch die aussortiert und geordnet, die die neue Position des Unternehmens beschreiben. Es wird jedoch immer wieder Situationen geben, in denen man in die alten Denkschienen zurückrutscht und zeitweilig auch darin fährt. In eingefahrenen Schienen fährt es sich nun einmal leichter. Das Ziele-Coaching sorgt dafür, dass man immer wieder zu den neuen Gleisen zurückfindet und diese Gleise zusätzlich intensiver ausgebaut werden. Die Kontinuität der Begleitung steht dabei vor der Intensität.

Die Chance in der Veränderung
Wenn man schon keine Chance hat, den Veränderungen zu entgehen, kann man sich darauf freuen und die Chancen nutzen. Der zweitägige goaling-Workshop ist der schnelle Einstieg in eine chancenorientierte Veränderung, die allen Spaß macht. Weitere Informationen über das goaling system finden Sie hier.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de
Tel. 06805 221-91

Fit für Industrie 4.0 – damit niemand zu spät kommt

26. Juni 2013

Anfang 2011 wurde Industrie 4.0 von den Professoren Lukas, Kagermann und Wahlster geprägt. Zu dem Zeitpunkt mehr eine Philosophie.  Sie brachten damit zum Ausdruck, dass wir heute die Basistechnologien besitzen (z.B. Transponder-RFID , Sensoren). Der nächste Schritt industrieller Entwicklung ist vorgezeichnet. Sehr schnell konnten Konzerne gewonnen werden, um erste Konzepte zu entwickeln: „Smart factory“.

Die Technologien selbst sind nicht grundsätzlich neu, aber erst jetzt so weit herangereift, dass eine kommerzielle Nutzung möglich ist.

 Radiosender (RFID Tag) für 2 Cent
je Stück von der Rolle.

 Man kann sich vorstellen, dass der Acker – mit Sensoren bestückt – zukünftig dem Landwirt meldet: „Ich bin zu trocken.“

Die Basis von Industrie 4.0 sind

  • neue Technologien gepaart mit
  • neuem Denken.

Die Technologien sind da. Das Denken muss sich noch entwickeln. Noch können wir uns die Möglichkeiten nicht vorstellen, die Industrie 4.0 bietet. Was geschieht, wenn Maschinen Entscheidungen treffen? Was geschieht, wenn sich aufgrund der Freiheitsgrade Abläufe ergeben, die noch nie gedacht wurden? Wie kann man das so eingrenzen, dass nichts aus dem Ruder läuft? Es ist spannend. Sehr spannend.

Industrie 4.0 unterscheidet die drei Säulen

  1. assistierter Bediener
  2. kommunizierende Maschine
  3. intelligentes Produkt.

zu 1. – Der Bediener bekommt Hilfen, die ihm nicht immer bewusst sind.

zu 2. – Die Maschinen stimmen sich untereinander über den optimalen Ablauf ab.

zu 3. – Von jedem Produkt können Informationen abgerufen werden, die den Produktionsablauf und die Verwendung optimieren: Die Karosserie ruft: „Spritz mich grün.“

Im Gegensatz zu den vorhandenen Steuerungen hat Industrie 4.0 keine festen Abläufe. Durch die Kommunikation zwischen Produkt und Maschine ergibt sich für die Abläufe ein Variantenfeld mit unendlich vielen Ablauf-Varianten. Was bringt es?

  • Entlastung und gleichzeitige Herausforderung der Menschen
  • bessere Nutzung und höhere Flexibilität der Anlagen
  • reduzierter Verbrauch der Ressourcen
  • schnellere Durchläufe.

Die Produktion optimiert sich selbst. Dies setzt neues Denken mit neuem Bewusstsein voraus. Bestehende Denkschienen sind zu verlassen oder besser, sie sind zu zerstören. Es reicht nicht, Bestehendes weiterzuentwickeln. Man muss „neu“ Denken, bei „Null“ starten.

Produktions-Anlagen verschiedener Größe werden entstehen. Von kleinen Inseln bis zu komplexen Produktionsanlagen. Wer im Wettbewerb bestehen will, verzichtet nicht auf Industrie 4.0. Die Betreuung dieser Anlagen stellt an das Fachpersonal höhere Anforderungen. Die Bediener werden durch Assistenz-Systeme entlastet. Es entstehen neue Qualifizierungen und neue Berufsbildern.

Auch wer nicht direkt betroffen ist,
ist betroffen.

Ein optimaler Nutzen ergibt sich, wenn auch das Umfeld der neuen Anlagen nach der Industrie 4.0 Denke gestaltet ist. Wer es nicht macht, verschwendet Ressourcen. Der Umdenkungsprozess wird darüber entscheiden, wie schnell sich ein betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftliche Nutzen ergibt.

 Von der Natur programmierte Veränderungs-Hürden
stabilisieren unser Denken.

Wir müssen Wege finden, die Veränderungs-Hürden zu überwinden. Die folgenden Schritte sind zu gehen:

  • Prozess-Bewusstsein
  • Prozess-Verständnis
  • Prozess-Entwicklung
  • Prozess-Kreativität
  • Prozess-Philosophie

Prozesse werden vorwiegend mit dem Verstand entwickelt. Das ist zu kurz gegriffen. Zukünftig ist es die bewusste Intuitionen, die Geistesblitze aus dem Unterbewusstsein, die optimale Prozesse aus ganzheitlicher und nicht aus lokaler Sicht entstehen lassen.

 Verstandesgemäße Prozess-Gestaltung ist zu eng gesehen.
Intuitionen müssen bewusst erzeugt und genutzt werden.

 Die ganzheitliche Sichtweise bewahrt vor der Sackgasse.

Ein Bremsenhersteller hatte seine Produktionsabläufe entwickelt. Alles war peinlich sauber und übersichtlich. Die Aussage der Verantwortlichen: „Wir haben alles getan und wissen nicht, was wir weiter optimieren können.“ Das Unternehmen war in eine Sackgasse geraten. Da kann nur noch die ganzheitliche Betrachtung oder gar ein Paradigmenwechsel helfen. Wenn dies nicht geschieht, werden die Kosten zum unerträglichen Druck.

Besonders bei den Prozessen, die von Menschen geführt werden, ist noch erheblicher Handlungsbedarf. Aussage:
„Der Mitarbeiter suchte eine Anleitung in einem Handbuch – fand sie auf Seite 328 – hat sie gelesen – nichts verstanden.“
Hier fehlt das Bewusstsein für grundsätzliche Zusammenhänge. Eine Prozessdokumentation muss gehirngerecht sein, sonst kann sie nicht gelernt werden und zu einem neuen Verhalten führen.

Die Betriebsblindheit hindert
die bewusste Prozess-Entwicklung.

Der Entwicklung der von Menschen geführten Betriebsabläufe stehen zwei wesentliche Hürden entgegen

  1. Jede wiederholte Tätigkeit wird zur Routine und landet in der Betriebsblindheit.
  2. Ein neuer Ablauf wirkt erst, wenn er zu einer neuen Gewohnheit wurde.

Einen großen Vorteil haben die Unternehmen, die die goaling Ablauf-Gestaltung praktizieren. Weitere Informationen unter http://www.ablaufgestalter.de . Die goaling Ablauf-Gestaltung geht an die Wurzeln. Sie betrachtet die Zusammenhänge nicht nur operativ, sondern ganzheitlich. So lässt sich auch ein interessanter Einfluss auf die Unternehmensrendite darstellen und verwirklichen.

 Die goaling Ablauf-Gestaltung
ist auch ein Fitness-Training
für die optimale Nutzung
von Industrie 4.0.

Die Trainingsprogramme der goaling Ablauf-Gestaltung erschließen die bewusste Ablauf-Entwicklung auf leichte Weise. Plötzlich wird alles anders gesehen und es ist völlig klar, was geschehen muss. Die Mitarbeiter erkennen, dass sie nur so vom wachsenden Arbeitsdruck loskommen. Schon die Gestaltung eines einzelnen Arbeitsablaufes wirkt wie ein Stein, der ins Wasser fällt. Er zieht Kreise durch das ganze Unternehmen.

Was bringt die goaling Ablauf-Gestaltung

  • alles wird mit anderen Augen gesehen
  • die Betriebsblindheit verflüchtigt sich
  • neue Abläufe werden schnell zu einer neuen Gewohnheit
  • einmal entfacht, gehen die Entwicklungen wie ein Lauffeuer durch das Unternehmen
  • Grenzen lösen sich auf
  • überall werden Verbesserungsmöglichkeiten entdeckt und umgesetzt.

Wer die Inhalte der goaling Ablauf-Gestaltung nicht verinnerlicht, hat es schwer, die Chancen von Industrie 4.0 umfassend zu nutzen. Er wird zunehmend unter Druck geraten. Wir erleben, wie sich technologische Entwicklungen ständig beschleunigen. So wird die IT-Hardware alle zwei Jahre neu erfunden.

 Warten Sie nicht.
Entwickeln Sie Ihre „Industrie 4.0 Strategie“.
Industrie 4.0 ist heute.

Ihre Chancen

Gehen Sie den folgenden Fragen nach und entwickeln Sie aus den Antworten Ihren „Industrie 4.0 Aktionsplan“:

  • Welche Bereiche Ihres Unternehmens könnten direkt oder indirekt betroffen sein?
  • Was könnte Industrie 4.0 dort bewirken?
  • Welche Chancen lassen sich dort darstellen?
  • Wie können Sie die Chancen nutzen?
  • Wie würde sich das auf das Betriebsergebnis auswirken?
  • Welche Ihrer Kunden können aus Industrie 4.0 einen Nutzen ziehen?
  • Welchen Beitrag können Sie dazu leisten?
  • Welche Module Ihres Leistungspaketes sind betroffen?
  • Welche neuen Varianten könnten für Ihre Kunden nützlich sein?

Bilden Sie Ihre Chancen in einem goaling Drehbuch ab und gehen auf die Erfolgsspur.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
der Ablaufgestalter
kontakt@goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de
Tel. 06805 221-91

Die beiden Plagegeister – Rendite im Schraubstock

3. Juni 2013

In jedem Unternehmen tummeln sich zwei listige Burschen, die immer wieder für Probleme sorgen. Von Fall zu Fall können sie auch ein Unternehmen an den Rand des Absturzes bringen. Wer sind diese Plagegeister?

Plagegeist 1 erzeugt ununterbrochen Kostendruck
Plagegeist 2 sorgt für ständigen Preisverfall.

Die beiden sind wie die Stahlbacken eines Schraubstockes, der sich langsam zudreht. Keine sehr angenehme Vorstellung.

Wir sollten sie näher kennen lernen, um sie in Griff zu bekommen und sie uns nicht mehr schaden können. Dazu geben wir ihnen erst einmal einen Namen und werden mit  ihnen vertraut. Wie wäre es mit

 „Gibaus“ für den Plagegeist 1, den Kostendruck und
„Lassnach“ für den Plagegeist 2, der Preisverfall.

Das fühlt sich doch schon gut an. Aber was steckt eigentlich dahinter? Was treibt die beiden an? Es ist das fundamentale „Gesetz des Ausgleichs“. Wir erleben es täglich mit allen seinen Sekundärerscheinungen. Baut sich zwischen Himmel und Erde ein Spannungspotenzial auf, schafft die Natur mit einem Blitz den Ausgleich. Haben wir einen Muskel übertrainiert, folgt eine Auszeit. Eine der bekanntesten Sekundärerscheinungen ist die Schwerkraft. Sie sorgt dafür, dass alles ruhig am Boden bleibt und nicht unkontrolliert durch die Luft fliegt.

Schön und gut, aber was bedeutet das jetzt für das Unternehmen? Apple sammelte ein beachtliches Vermögen an. Man schaffte es „Lassnach“ zu bezwingen, in dem es gelang Leistungen zu kreieren, die den mehrfachen Preis anderer Produkte erzielen. Man hatte auch „Gibaus“ im Griff. Es flossen Gelder, die vielfach zurückkamen.

Ein schöne Geschichte, aber kann das jedes Unternehmen schaffen? Ja, zumindest kann es in die Richtung gehen.

„Gibaus“
Denken wir doch einmal nach, was tagtäglich in einem Unternehmen geschieht. Überall lauert „Gibaus“: Ein neues Smartphone mit einem Supervertrag wäre doch toll. Dieses Journal-Abo verschafft doch viel Wissen. Wir kaufen die Teile dort, wo wir sie schon immer gekauft haben. Auf dieses oder jenes zu verzichten wäre eine Einbuße an Komfort. Eigentlich soll ja jede Ausgabe mit einem kräftigen Return im Sinne einer Investition belohnt werden. Am Anfang ist das ja auch der Fall, aber dann schrumpft der Return und man hat die Sache aus den Augen verloren.

Wenn wir in einem Unternehmen mit der Aktion „alpha 15“ starten und die Kosten sinken wirklich um fünfzehn Prozent, kann man sich nicht erklären, wo die denn vorher gesteckt haben. Aber gehen Sie nur mal der Aussage „Psychostress schafft Kostendruck“ nach, dann erkennen Sie schnell, wie Sie belohnt werden, wenn Sie allein diese Goldader anzapfen.

„Lassnach“
Und wie sieht es mit „Lassnach“ aus? Ihre Spitzenleistungen von heute sind morgen banal und damit austauschbar. Bei austauschbaren Leistungen feiert „Lassnach“ fröhliche Feste und die Rendite schmilzt, wie die Butter in der Sonne.

Was tun? So brutal es auch klingen mag: „Zerstöre Dein Unternehmen, bevor es andere tun.“ Nein, Sie müssen nicht immer wieder bei Null anfangen. Denken Sie täglich darüber nach, was morgen anders sein wird, als heute. Am besten geht das mit den Regeln der goaling-Positionierung. Dann wird das Unternehmen automatisch immer wieder neu erfunden. Ein wesentlicher Teil des Programms sind die goaling-Nutzentechniken. Da erleben Sie Kundennähe pur und erhalten immer neue Entwicklungsimpulse. Jeder der es erlebt hat, bestätigt es. So können Sie „Lassnach“ eine lange Nase machen und er erkennt, dass bei Ihnen nichts zu holen ist.

Ist das so einfach?
Ja, das ist es. Wer die Spielregeln nicht kennt, steht vor einer unüberwindlich erscheinenden Komplexität und findet den Faden nicht, um ein geordnetes Knäuel zu wickeln.

Komplexität in Einfachheit auflösen.

Die Menschen neigen dazu bei allen Veränderungen, das zu entdecken, was sich nicht ändern lässt. Wird über das Pensionsalter 67 gesprochen, fallen einem sofort die Dachdecker ein, bei denen das unmöglich gehen kann.

Diese Gegenpositionen erfindet unser Verstand in Blitzeseile, denn er hat ja Erfahrungen gesammelt. Er ist mit den genannten Aktionen überfordert. Da brauchen wir die Unterstützung des Unterbewusstseins. Ich nenne es „George“. Damit der Verstand George zu Worte kommen lässt, muss er erstmal beruhigt werden. George wird mit der Komplexität spielend fertig, auch wenn wir staunend daneben stehen und uns nicht erklären können, wie er das gemacht hat.

Einfache Spielregeln
George geben wir ein paar einfache Spielregeln, wie er mit „Gibaus“ und „Lassnach“ umgehen soll. Wir können uns dann entspannt zurücklehnen. Diese einfachen Spielregeln wirken wie ein starker Magnet, der alles in unserem Sinne ordnet.

Einfache Spielregeln ordnen die Komplexität.

Wer den beiden Plagegeistern „Gibaus“ und „Lassnach“ zu Leibe rückt hat die ganze Unternehmensentwicklung im Griff und kann sich über sagenhafte Renditen freuen. Ist das nicht einfach? Bauen Sie einfach einen neuen Schraubstock, dessen Backen weit geöffnet sind. Das ist vergleichbar mit einer Produkt-Lebenskurve, wenn das Unternehmen nicht mit der Kurve streben will, steigt es auf eine neue Produktlinie um.

Sie möchten Ihr Unternehmen „zerstören“, um es neu zu erfinden? Dann rufen Sie an: 06805 221-91. Ich freue mich auf Sie.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
06805 221-91

„Das ist reiner Verdrängungswettbewerb!“

23. Mai 2013

so Herr Huber, der Geschäftsführer. Wenn es um das Verdrängen geht kommen die Fragen auf: „Wer verdrängt wen?“ „Womit wird was verdrängt?“ Gemeint ist meistens: Ich verdränge ein anderes Unternehmen, das die gleichen Produkte beim gleichen Kunden anbietet. Was macht jetzt der arme Kunde? Er muss sich ja für einen Lieferanten entscheiden.

Wenn es Entscheidungskriterien gibt, kann man denen ja nachgehen. Man kann die, die der Kunde bevorzugt, verstärken: Wie möchte er bedient werden? Wie passen ihm die Lieferungen am besten? Wie ist für ihn die ideale Auftragsabwicklung, die seine Ressourcen schont? Welche Varianten würden ihm besser gefallen? Welche Entwicklungen seines Geschäftes sind umzusetzen?

Die Antworten auf die Fragen bedeuten:

„Hurra, ich bin anders!
Ich bin nicht austauschbar.
Es geht nicht mehr nur um den Preis.“

Aussage:
Je größer der „geistige“ Aufwand den Maßanzug zu designen und je größer der Nutzen für den Kunden, um so schwerer ist es, das Produkt auszutauschen: „Sie sind einmalig.“

Es geht also um Kundennähe und Kreativität und dann bin ich raus aus der Falle.

 Sind alle diese Bemühungen umsonst bleibt die Differenzierung über die Kosten. Auch hier sind Kundennähe und Kreativität gefragt. Ziel: „Unsere Kosten sind wesentlich niedriger, als die aller Wettbewerber.“ Auf gut Deutsch: „Wenn alle schon Pleite sind, machen wir noch gute Gewinne.“

 Kann ich weder das eine noch das andere erreichen, bleibt der Ausstieg. Er lässt sich verzögern, aber er kommt bestimmt. Je später, desto höher die Verluste.

Die Moral von der Geschichte:
Nie eine Situation als gegeben hinnehmen. Immer eine gewinnbringende Strategie entwickeln, auch wenn es ein Ausstiegsstrategie ist.

 Alles andere ist sinnlose Vernichtung von Ressourcen. Es gibt nämlich zwei Gesetze, die nicht zu umgehen sind.
1. Jede Spitzenleistung tendiert zur Normalität, wird banal, wird austauschbar.
2. Austauschbare Leistungen tendieren zur Umsatzrendite „Null“.

Und zum Schluss:
Ein Strategiefehler wirkt sich erst nach rund vier Jahren aus. Dann kommt die Ergebniskrise, gefolgt von der Liquiditätskrise und dann …

Sobald die ersten Anzeichen auftreten, dass es enger wird: HANDELN. Nie auf die Rettung durch einen konjunkturellen Aufschwung warten. Er könnte ja nicht kommen.

 Das Zauberwort heißt POSITIONIERUNG.

Wer sich die Positionierung zur Maxime seines Handelns macht, gehört zu den Gewinnern. Sie möchten mit Ihrer Positionierung starten? Dann rufen Sie an: 06805 221-91. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
06805 221-91

Einfach anfangen, damit alles so läuft, wie es laufen soll

7. Mai 2013

Liest man die Berichte über die Entwicklungen in der Arbeitswelt, kommt einem das Bild einer sich zuziehenden Schlinge. Seit Jahrzehnten entlasten uns Softwareprogramme von Arbeitsabläufen: man definiert Datenfelder, verknüpft sie, fügt Algorithmen hinzu, definiert Ausgaben und es läuft. Störfaktoren akzeptiert die Software nicht. Beim Menschen ist es anders, aber wir kommen nicht umhin, auch hier die Abläufe bewusst zu gestalten. In folgendem Artikel zeigt der Autor wie es geht.

„Warum klappt es denn immer noch nicht?“ So klingt es häufig, wenn ein von Menschen geführter Betriebsablauf geändert werden soll. Der Mitarbeiter hat sich bemüht, doch es haben sich immer wieder Fehler eingeschlichen. Noch einige Versuche und es kommt Resignation auf. Der Mitarbeiter empfindet: „Ich habe ja doch keine Chance.“ und geht in die Verteidigungsposition. Dienst nach Vorschrift.

Resignation, eine harte Nuss für jede Führungskraft.

 Das Gefühl der Hilflosigkeit erzeugt negativen Stress. Ein schleichender Prozess nimmt seinen Lauf: – wachsende Erschöpfung, kaum wahrnehmbar – Depression – Burnout. Die Krankenkassen stöhnen, die Medien berichten über Milliardenverluste. Lösungen? Ja, zur Linderung der Wirkung. Doch die Ursachen, die Wurzeln, bleiben erhalten und bringen neue Probleme hervor, wie das Unkraut im Garten. Aber, was sind die Wurzeln? Jeder Arbeitsablauf setzt sich aus Arbeitsschritten zusammen.

Die einzelnen Arbeitsschritte sind die Wurzeln.

 Haben diese Schritte die optimale Folge? Gibt es unnötige Schritte? Was kann entfallen? Könnte man die Anzahl der Schritte halbieren? Lassen sich die Ablauf-Ergebnisse verbessern? Welche Störfaktoren sind zu überwinden? Was lässt sich vereinfachen? Auf dieser Ebene erfolgt die Umschaltung vom negativen zum positiven Stress.

 Die Softwareprogramme bilden die Prozesse optimal ab. Änderungen sind kein Problem. Warum gelingt das nicht beim Menschen. Es gibt zwei Gründe:

 1. Betriebsabläufe geschehen weitgehend unbewusst. Wir nennen das Betriebsblindheit. Dort, wo ein Mensch arbeitet, ist eine „betriebsblinde Zone“.

 2. Ein neuer Betriebsablauf muss zu einem neuen Verhalten werden, sonst wirkt er nicht. Wie schwer eine Verhaltensänderung ist, wissen wir. Sonst gäbe es nur noch schlanke, durchtrainierte Menschen.

 Wer die Entwicklungen ignoriert, startet in eine Doppel-Negativ-Spirale

  •  negativer Stress
  • Gesundheitsprobleme
  • Leistungsabfall
  • höhere Lohnkosten
  • mehr Stress
  • zunehmende Gesundheitsprobleme
  • weiterer Leistungsabfall

Wie kann man das messen? Gibt es ein Konto dafür, auf das die Leistungsverluste gebucht werden?

In der Buchhaltung gibt es kein Konto
für Leistungsverluste.
Sie werden nicht gemessen.

In einigen Produktionen bringt man das Produktionsvolumen und den Personalaufwand zusammen. So gibt es in Gießereien die Kennzahl „Mannstunden je Tonne, mh/to“. Da es im Produktionsablauf viele Einflussgrößen gibt, ist auch hier ein Leistungsabfall nicht eindeutig darstellbar.

Eine Schere öffnet sich

      die Leistung sinkt

      die Lohnkosten steigen.

 Wo wird das enden? Darum schließen Sie die Schere. Die Personalinvestition in einen Mitarbeiter kann man mit 50.000 Euro ansetzen. Sinkt die Leistung eines Mitarbeiters durch Störfaktoren und Gesundheitsprobleme auf 70%, so müssen für die volle Leistung 71.400 Euro aufgewendet werden. Sinkt die Leistung tendenziell weiter auf 65%, fallen schon 76.900 Euro an. Die 26.900 Euro sind das Potenzial, dass Sie durch Ablauf-Gestaltung gewinnen können. Ist der Personalkostenanteil 35% so können Sie auf diese Weise Ihre Gesamtkosten um 12% senken. In Wirklichkeit wird es mehr sein, da sich bei ganzheitlichem Ansatz die Aktivität weiträumig auswirken wird. Was würde das für Ihre Umsatzrendite bedeuten? Wie würde sich damit ein gesundes Wachstum finanzieren lassen?

 Die Kosten sinken um 12% oder mehr.

Die Methoden zur Überwindung der Hürden sind kaum verbreitet. Der Autor entwickelte Verfahren, die es jedem ermöglichen, diese Hürden zu nehmen. Doch wer vor der Vielzahl von Abläufen steht, die zu gestalten sind, kann sich nicht vorstellen, wie das zu schaffen sein soll. Die erste Empfehlung heißt: „Anfangen!“ Es lohnt sich. Außerdem muss es getan werden. Sonst steigen die Kosten nach dem Gesetz der Entropie ungehindert weiter.

Stoppen Sie die Entropie!

 1. Der Start-Ablauf

Der Start: Man sucht sich einen Ablauf, der besonders stört. Spielerisch notiert man die Arbeitsschritte. Zu jedem Schritt schreibt man die Störfaktoren. Alles, was den schnellen, wertschöpfenden Ablauf aufhält, ist ein Störfaktor, der Geld kostet. Das gibt schon mal ein Bild. Jetzt beschreibt man das Produkt, das bei dem Ablauf herauskommen soll: „Brauchen wir das überhaupt und wer?“ „Wie kann es noch besser werden?“ Das ist der Beginn einer bewussten Ablauf-Gestaltung. Man bekommt ein Ablauf-Bewusstsein. Grenzen gibt es bei der Gestaltung keine. Wer einen Schritt gemacht hat, erkennt schon den nächsten.

 Das Ablauf-Bewusstsein ist da.

 2. Das Führungs-Instrument

Hat der Start Spaß gemacht, kann es an den nächsten Schritt gehen:

Ablauf-Gestaltung als Führungs-Instrument. Führungskraft und Mitarbeiter gehen in den Dialog. Sie gehen an die Wurzel der Probleme in der Arbeitswelt. Es wird bewusst, was der Mitarbeiter wirklich tut und mit welchen Störfaktoren er sich jeden Tag herumschlagen muss. Jetzt weiß er, was ihn ermüdet. Jetzt verteilt sich die Arbeit der Ablauf-Gestaltung schon auf viele Schultern. Aber es geht noch besser.

 Die Ablauf-Entwicklung geht voran.

 3. Die Ablauf-Kreativität

Die nächste Stufe ist die Aktion Ablauf-Kreativität. Inzwischen entwickelten die Mitarbeiter ein Ablauf-Bewusstsein. Sie sehen jetzt, wo etwas besser laufen könnte und sie wissen auch, wie man es anstellen muss. Eine Aktion wird gestaltet und gestartet. Wenn die Aktion läuft, haben Sie den Turbo eingeschaltet.

 Ablauf-Entwicklung mit Turbo.

Diese drei Stufen haben eine Dynamik entfacht, die vorher unmöglich erschien. Die Ablauf-Gestaltung hat eine Erfolgsspirale gestartet. Ein motivierendes Arbeitsklima hat sich eingestellt. Herausforderungen werden leicht gemeistert. Das Unternehmen gewinnt an Wettbewerbskraft und Finanzstärke. Wie ist das möglich? Die Energien, das zu bewirken, waren vorher schon da, aber sie wirkten zerstörerisch. Jetzt wirken sie erfolgssteigernd. Eigentlich ist das nur ein wenig Physik.

 Die Energien wirken erfolgssteigernd.

Wann starten Sie mit der bewussten Gestaltung von Betriebsabläufen, damit alles so läuft, wie es laufen soll? Sie sehen, es ist leicht eine motivierende Arbeitswelt zu schaffen und eine ökonomische noch dazu.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.ablaufgestalter.de