Archive for the ‘Projektmanagement’ Category

den Engpass auflösen – Hürde 1 – Arbeitsabläufe

7. Juni 2018

Die Hürden bei der Entwicklung der Arbeitsabläufe – Hürde 1

Danke für das große Interesse am Thema „Engpass“ und Hürden. Die fünf Hürden möchte ich darum näher vorstellen. Wer seine Arbeitswelt positiv verändern und den negativen Trend stoppen möchte, kommt nicht daran vorbei, sich damit zu befassen.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, empfehle ich Ihnen das

„1.000 Schritte“ Spiel

Es sind nur wenige Minuten zu investieren und Sie kennen Ihr Potenzial.

Eine Frage:
Wer hat eigentlich die Entwicklung von Arbeitsabläufen am intensivsten vorangetrieben? Es ist die „Formel 1″ und zwar beim Boxenstopp. In Indianapolis dauerte der Boxenstopp 1950 noch 67 Sekunden. Heute werden unglaubliche 1,8 Sekunden erreicht. Auch in Ihrem Arbeitsumfeld gibt es erstaunliche Potenziale.

Jetzt zur
Hürde 1

„Arbeitsabläufe sind Gewohnheiten,
die unbewusst ablaufen.“

Der amerikanische Qualitätspionier William Edwards Deming (1900-1993) formulierte es so:

„Wenn du das, was du tust
nicht als Prozess beschreiben kannst,
dann weißt du nicht, was du tust.“

Eine kühne Behauptung: „Wir wissen nicht, was wir tun.“ Aber es stimmt.

Beispiel Autofahren:
Dabei können Sie – an die nächste Party denken – sich unterhalten – Musik hören – mit einem Hörbuch Neues lernen – und trotzdem fahren Sie.

Ja, wer fährt denn dann eigentlich? Im Verlauf der Fahrschule und der anschließenden Fahrpraxis entstand Ihr Programm „Autofahren“. Auf der Körperebene entwickelte sich ein entsprechendes neuronales Netzwerk. Das Programm ist im Unterbewusstsein abgespeichert und wird je nach Situation aufgerufen und läuft automatisch ab.

Wenn Sie über den Ärmel-Kanal nach London fahren, stellen Sie schnell am anderen Ufer fest, dass Ihr Programm nicht mehr so gut funktioniert. Sie brauchen ein „Linksfahr“-Programm. Plötzlich müssen Sie wieder „bewusst“ Autofahren und es ist nichts mit der Party.

Was ist schlimm an diesem Geschenk der Natur?
Ihre Programme sind der Spielball Ihres Umfeldes. Beispiel: Die DSGVO bringt viele neue Arbeitsabläufe in die Unternehmen. Diese neuen Abläufe werden nicht mit den bestehenden harmonisiert und wirken wie Störfaktoren. Aber wir wissen nicht wie und wo so sie wirken:

neue Anforderungen
zwingen zu neuem Handeln
neue neuronale Netzwerke entstehen
die Arbeitsabläufe werden unkontrolliert aufwendiger
die wertschöpfende Leistung geht erheblich zurück.

 

Was ist zu tun?

Gewohnheiten durch Dokumentieren sichtbar machen
den Verstand einschalten
Störungen bewusst machen
Verbesserungsmöglichkeiten bewusst machen
Arbeitsablauf entwickeln
Stress abbauen
Wertschöpfung steigern
durch Wiederholungen neue Gewohnheit
entstehen lassen.

Wer diesen Weg nicht geht, lässt die Arbeitsabläufe sich „vermüllen“ und opfert seine wertvolle Arbeitsleistung (s. „1.000 Schritte“ Spiel).

Ablauf-Workshop
Wir bieten Workshops an, in denen Sie an einem Tag Ihre Hürden auflösen und ein neues Bewusstsein für Arbeitsabläufe entwickeln. Der nächste Workshop ist am 21. Juni 2018. Info.

Beste Grüße aus Bliesransbach
Ihr
Wolfgang T. Kehl
ASSIST
D-66271 Bliesransbach
Tel. 06805 22191
kontakt@goaling.de

SUPERFLOW – die neue Arbeitswelt
http://www.superflow.systems/
Sie lieben Veränderungen? – Youtube Kanal goaling
https://www.youtube.com/results?search_query=goaling
Abläufe nicht verbessern, sondern gestalten
http://www.ablaufgestalter.de/
dynamische Unternehmens-Entwicklung
http://www.goaling.de

den Engpass auflösen – Arbeitsabläufe

6. Juni 2018

„Ich weiß nicht,“ so ein Kunde, „wir sind voll aktiv, aber wir treten auf der Stelle.“

Spontan fiel mir dazu die Engpass-Strategie von Professor Wolfgang Mewes ein und ich erinnerte mich an weitere Gespräche:

Busy ja, aber viel Leerlauf.

Die Natur gab den Menschen Programme mit. Die waren einmal nützlich. Heute stören sie. Bei den Arbeitsabläufen kristallisierten sich

5 unüberwindliche Hürden

heraus. Wer nicht länger auf der Stelle treten will, muss sie beseitigen:

  1. Arbeitsabläufe sind Gewohnheiten, die unbewusst ablaufen.
  2. Durch das Führungsverständnis sind die Mitarbeiter an der Ablauf-Entwicklung wenig oder gar nicht beteiligt.
  3. Abläufe werden im ungeeigneten Fließtext beschrieben.
  4. Der Organisationsgrad ist zu niedrig.
  5. Die Struktur der Ablauf-Beschreibungen reicht nicht.
Wer diese Hürden beseitigt,
senkt den Stress und
gewinnt Zeit, viel Zeit.
Gönnen Sie sich mehr Lebensqualität.

Lesen Sie mehr im eBook über Engpässe.

Holen Sie sich das gesamte Knowhow mit einem Pilotprojekt ins Unternehmen. Für den Sofort-Einstieg entstand das

„Pilotprojekt 1“

(S. 10). Bitte haben Sie Verständnis, die Kapazität ist begrenzt.

Darf ich Sie an meine beiden Bücher erinnern:

  1. Digitalisierung – so gewinnen alle
  2. SUPERFLOW – Wie die neue Arbeitswelt Menschen und Unternehmen stark macht

Schon beim Durchblättern finden Sie wertvolle Anregungen.

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Wolfgang T. Kehl
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Digitalisierung ganzheitlich – Superflow die neue Arbeitswelt

21. Dezember 2017

Wie Technologien mit Superflow die Lebensqualität steigern.

Es ist mal wieder Zeit für einen Rückblick. Da kommt der Gedanke auf:

„Haben wir das richtige Instrumentarium,
um den Herausforderungen unserer Zeit begegnen zu können?“

Meine Antwort: Nein. Auf der Skala von „operativ“ bis „strategisch“ ist der Schwerpunkt „operativ“. Doch hier lassen sich keine neuen Weichen stellen, lassen sich neue Entwicklungen nicht umsetzen. Wir sehen es am schleichenden Vorankommen der Digitalisierung. Es regnet Brei, aber es fehlt der Löffel.

Unterscheiden wir zwischen der „alten“ Arbeitswelt und den neuen Technologien, so

  • preschen die Technologien davon und
  • drücken die Arbeitswelt an die Wand.

Mit der Folge

  • die Arbeit wird für die Menschen immer belastender
  • die Technologien können den Menschen nur einen begrenzten Nutzen bringen.

Und warum ist dieser Knoten noch nicht durchschlagen? Unsere Welt driftet in eine wachsende Komplexität, die in eine beherrschbare Einfachheit überzuführen ist.

An diesem Punkt setzt Superflow, die neue Arbeitswelt, an. Hier ist eine erste Information http://www.ablaufgestalter.de/info/superflow.pdf  für Sie. Reparieren Sie nicht an alten Strukturen. Das kostet viel Geld, bringt wenig und Sie werden schnell wieder überholt.

Superflow

Ausgereifte Elemente für die Umsetzung von Superflow sind auch schon da. Sie können wählen http://www.superflow.systems/start.html oder lassen Sie sich Ihr maßgeschneidertes Programm zusammenstellen. Sie werden erstaunt sein über den geringen Aufwand, um in Superflow einzusteigen.

Ansatzpunkte für Superflow finden Sie bereits in dem Buch „Digitalisierung – so gewinnen alle“. Einfach hier bestellen. http://amzn.to/2l7cO86

2018 wird das Jahr des Superflow. Schluss mit dem wachsenden Druck. Nutzen Sie Ihre Ressourcen wirkungsvoller.

Beste Grüße aus Bliesransbach
Ihr
Wolfgang T. Kehl
der Ablaufgestalter
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Superflow – die neue Arbeitswelt
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Sie haben schon Ihr Digitalisierungs-Konzept?
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Digitalisierung ganzheitlich – Tipp 003

14. September 2017

Störungen mit Ihrer „Wunsch-Lösung“ beseitigen

Bei Tipp 001 und 002 ging es um Störungen. Oft werden Störungen als normale Arbeit angesehen.

Aber was sind eigentlich Störungen und
was nicht?
Jeder Arbeitsschritt soll uns unserer Leistung, unserem Produkt einen Schritt näher bringen. Tut ein Arbeitsschritt das nicht, ist es eine Störung, die unseren Wertschöpfungs-Prozess hindert. Wir verlieren Geld. Wir verschwenden Ressourcen.

 

In unserer komplexen Welt kapitulieren wir oft vor der Beseitigung einer Störung:

 

„Wie soll das gehen.
Das ist doch Utopie.“

 

Lassen Sie diese Argumente nicht zu. In meinen Workshops sehen mich die Teilnehmer immer ungläubig an und denken: „Der spinnt, der Kehl.“ Und dann lösen sich die Bedenken auf, so wie der Schnee in der Sonne.

 

Jetzt geht es weiter:


Tipp 003: Ihre „Wunsch-Lösung“
Schreiben Sie die drei Störungen aus Tipp 002 in die linke Spalte eines Blattes. In die rechte Spalte schreiben Sie Ihre „Wunsch-Lösung“. Für Ihre Wünsche gibt es keine Grenzen.

 

Nicht so zaghaft.
Sie wollen doch vorankommen.

Vergessen Sie nicht, das, was man denken kann, ist auch zu erreichen.

Denken Sie das Unmögliche,
bevor es andere tun.
Vergessen Sie nicht, das größte Taxi-Unternehmen hat nicht ein Taxi und
das größte Hotelunternehmen nicht eine Immobilie.
Nächster Schritt:
Sammeln Sie alle möglichen Schritte, die Sie Ihrer „Wunsch-Lösung“ näher bringen. Jeder ausgeführte Schritt stärkt Ihren Glauben daran, dass es möglich ist.Und noch etwas. Legen Sie den Termin fest, an dem Ihre „Wunsch-Lösung“ Realität sein soll. Ich weiß, es fällt schwer, aber machen Sie es trotzdem.
Vielleicht noch interessant: „die 5 Denkfallen der Digitalisierung“. Dieses Kapitel wurde in der Info „Wie tickt die Arbeitswelt?“ ergänzt. Unbedingt lesen.

P.S.: Danke, wenn Sie uns weiterempfehlen – Empfehlungs-Link 

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Digitalisierung ganzheitlich – Tipp 002

10. August 2017

Sensibilisierung für Störungen

Störungen sind äußerst tückisch. Sie schleichen sich in unseren Arbeitsablauf ein. Nehmen Sie darum auch Tipp 002 ernst. Es lohnt sich

Auf dem Wege zu Ihrem persönlichen Digitalisierungs-Konzept stelle ich Ihnen heute Tipp 002 vor.


Tipp 002: „3 Störungen“
Wählen Sie aus Ihrer „Störliste“ (Tipp 001) drei Störungen aus, die Ihnen am meisten wertvolle Arbeitsleistung stehlen und so den Wert Ihrer Arbeit reduzieren.


Ran an die Störungen!

Gehen Sie einfach davon aus, dass die gewählten Störungen bald keine Störungen mehr sein werden. Malen Sie sich schon aus, was Sie mit der Zeit anfangen können, die Ihnen die Störungen heute „rauben“.

 

Am besten ist es, Sie wählen für die Bearbeitung der Tipps ein Schreibheft, dann sehen Sie, wie sich Ihr Digitalisierungs-Konzept entwickelt. Sie wissen ja, ohne Konzept dem Megatrend Digitalisierung zu begegnen, bedeutet Gefahr zu laufen an den Rand des Geschehens gedrängt zu werden und nicht mehr mitzuspielen. Viele Unternehmen und Mitarbeiter haben dieses Schicksal bereits erlitten.

 

Vielleicht noch interessant: „die 5 Denkfallen der Digitalisierung“. Dieses Kapitel wurde in der Info „Wie tickt die Arbeitswelt?“ ergänzt. Unbedingt lesen.

Möchten Sie Teilnehmer Ihres Netzwerkes einladen teilzunehmen? Dann geben Sie diesen Link weiter: http://bit.ly/2fYeH3T

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Digitalisierung ganzheitlich – Start – 170608

10. Juni 2017

Die Digitalisierung läuft nicht rund

Denkt man an die Digitalisierung, denkt man an die IT und das ist sicher richtig. Allen Aktivitäten sollte ein zukunftsträchtiges

Digitalisierungs-Konzept

vorausgehen und dem wollen wir uns widmen. Schritt für Schritt wird es entstehen.

Zum Start bitte ich Sie um Ihre Statements zur aktuellen Situation damit wir uns zusammenfinden können.  Notieren Sie bitte aus dem Bauch heraus Ihre Gedanken zu den folgenden Fragen:

  • Welche Chancen sehen Sie?
  • Welche Hürden stehen im Wege?
  • Wie sollte man die Hürden nehmen?

Ihre Statements fasse ich in der nächsten Information zusammen.

Auf Ihre Nachricht bin ich sehr gespannt – kontakt@goaling.de – .

P.S.: Wen hätten Sie gerne aus Ihrem Umfeld mit dabei? Hier der Link zur Anmeldung.

Beste Grüße aus Bliesransbach
Ihr
Wolfgang T. Kehl
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Gefahren lauern

21. April 2017

Wohin führen „zähe“ Arbeitsabläufe?

Für die im Unternehmen zäh gewordenen Arbeitsabläufe gibt es keine Messgröße. Es gibt auch keine Position in der Bilanz. Doch jeder weiß: Es läuft „zäher“, und das bringt Gefahren für das Unternehmen. Andererseits scheinen die bekannten Methoden nicht geeignet die Entwicklung zu stoppen und sie umzukehren.

Wie entstehen die Gefahren? Wir stellen sie mit einer negativen Wirkkette dar:

Gefahr 1

Abläufe sind „zäh“
Störanteil wächst
Wertschöpfende Arbeit schrumpft
Wert der Arbeit sinkt
Kostendruck steigt
Gewinn sinkt
Gefährdung droht

Die wachsenden Ausfallzeiten der Mitarbeiter und deren Auswirkungen sind nicht berücksichtigt.

Gefahr 2

Niedriger Organisationsgrad
Abläufe nicht strukturiert
Abläufe nicht entwickelt
Kaum Digitalisierungs-Ansätze
Rückläufige Produktivität
Unzufriedene Kunden
Schwache Marktposition
Gefährdung droht

Eine abflachende Konjunktur beschleunigt die negative Wirkkette. Das Seminar am 5. Mai startet mit Ihrer positiven Wirkkette. Es ist der Turnaround, den Sie sofort im Unternehmen vollziehen können.

Begegnen Sie den Gefahren mit einem spontanen Turnaround. Mit goaling ASA geht das schnell. Sammeln Sie im Seminar praktische Erfahrungen mit goaling ASA.

Sie möchten sich vorbereiten. Da hilft Ihnen das Buch

„Digitalisierung – so gewinnen alle

Hier ansehen

Beste Grüße
Ihr
Wolfgang T. Kehl
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Sechs Sprossen fehlen

29. Mai 2016

Nicht jeder ist ein Akrobat

An der Dachrinne steht eine Leiter. Sie sind aufgefordert auf das Dach zu steigen. Kein Problem, ja, wenn bei der Leiter die ersten sechs Sprossen nicht fehlen würden.

Bei den Arbeitsabläufen ist das so ähnlich. Das Qualitätsmanagement gibt mit seinen stringenten Strukturen die Messlatte vor, aber wo stehen die Mitarbeiter? Alle sind in tiefer Betriebsblindheit versammelt. Jetzt fehlen sechs Sprossen und dann geht die Leiter erst los. Man wundert sich warum Arbeits- und Verfahrensanweisungen auf der Strecke bleiben. Eigentlich sollten sie zu perfekten Arbeitsabläufen führen.

Wo sind die
sechs ersten Sprossen?

Ausgangspunkt ist die tiefe Betriebsblindheit. Alles geht seinen Gang. Störeinflüsse sind normal: „Das ist eben so.“ Man hat keine Vorstellung davon, wie es anders sein könnte. Der erste Schritt daraus ist die Entwicklung eines allgemeinen Ablaufbewusstseins. Sie wissen schon, die legendäre Übung mit der Tasse Kaffe.

Dann kommen konkrete Fälle aus dem Arbeitsumfeld. Wo sind wir dann? Stellen wir uns vor, aus der Betriebsblindheit geht ein Pfeil steil nach oben. Bei der Betriebsblindheit ist es 0% und an der Spitze ist die Ablauf-Qualifikation 100%. Wo sind die Mitarbeiter dann nach dem ersten Training? Bei knapp gefühlten fünf Prozent. Also ganz am Anfang. Man kann noch nicht viel erwarten. Dass ist nicht einmal die erste Sprosse.

Wie kommen wir dann zu den weiteren Sprossen? Ein spezieller Ablauf wird mit einem oder mehreren Mitarbeitern im Detail gestaltet. Das Ablaufbewusstsein der Mitarbeiter wächst. Die zweite Sprosse.

Weiter geht es mit dem „Ablauf-Dialog“. Dem Ablaufbesitzer werden provozierende Fragen zu seinem Ablauf gestellt. Jetzt bekommt er ein Gefühl für „seinen“ Ablauf. Wieder eine Sprosse.

Es ist klar, wer seine Mitarbeiter sofort auf die siebte Sprosse springen lassen will, erntet nicht mehr als Unverständnis. Die Akzeptanz geht gegen Null. Wer ist schon der Akrobat, der sechs Sprossen überwinden kann.

Lassen Sie bei den Mitarbeitern die ersten sechs Sprossen entstehen und Sie haben

„Arbeitsabläufe, wie geölt.“

Wird heute geschätzt, dass 60% der Arbeitsleistung von Störeinflüssen vernichtet werden, so zeigt das, welch enormes Potenzial erschlossen werden kann. Tun Sie es, aber vergessen Sie ersten sechs Sprossen der Leiter nicht. Es könnte sein, viele bleiben vor der Leiter stehen und niemand steigt hoch.

Die Gestaltung der Arbeitsabläufe ist heute das größte und wertvollste Potenzial in den Unternehmen. Erschließen Sie es? Es ist leichter, als Sie denken.

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
http://www.ablaufgestalter.de

Mein Friseur, der Ablauf-Experte

27. April 2016

Arbeitsabläufe sind doch nicht so perfekt, wie man glaubt.

Wie jeder, musste auch ich mal wieder zum Friseur. Wir kamen auf berufliche Dinge zu sprechen. Dabei stellte es sich heraus, er ist nebenbei Fahrer bei einem Logistik-Unternehmen in der Verwandtschaft. Schnell waren wir bei den Arbeitsabläufen und ich erfuhr seine Erlebnisse bei einer Anlieferung bei ZF, ein Unternehmen, dessen Getriebe jeder kennt, mit über viertausend Mitarbeitern. Eigentlich sollte man annehmen, Arbeitsabläufe sind dort kein Thema. Doch der Mitarbeiter an der ersten Anlaufstelle schüttelte den Kopf. Der an der zweiten ebenfalls. Inzwischen war eine Stunde verloren, jeweils: der ZF-Mitarbeiter, mein Friseur und sein teurer Lkw. Jetzt schaltete mein Friseur auf „clever“. Er wertete die Informationen der Hinweisschilder aus und zog logische Schlüsse daraus. Und, ja er hatte das richtige Tor gewählt. Wow, ein Hoch auf den menschlichen Geist. Der „gesunde Menschenverstand“ hatte seine Daseinsberechtigung mal wieder unter Beweis gestellt.

Tipp für ZF:

  • Bestelldaten in einem QR-Code verschlüsseln
  • auf allen relevanten Dokumenten verwenden
  • an den Toren Lesegeräte anbringen
  • der Bildschirm zeigt die richtige Anlaufposition

oder

  • der Lieferant scannt die ZF Bestelldaten (QR-Code)
  • die werden auf das Smartphone des Fahrers übertragen
  • der Fahrer wird direkt an das richtige Tor geleitet

Im Zeitalter von Industrie 4.0 keine Fiktion mehr, sondern eher eine Selbstverständlichkeit, die immer noch eine Fiktion ist.

Aber mein Friseur kann mehr. In einem kleinen schwarzen Büchlein notiert er sich alles, was zu tun ist, wenn die IT-Systeme in die Gasse führen, sich Tore nicht öffnen, der Lkw sich nicht starten lässt, die falsche Route ausgewählt wird, … Sie wissen schon. Er ist jetzt für alle Mitarbeiter im Logistikunternehmen der Geheimtipp mit einem Intelligenzquotienten höher als die High-Tech-Systeme. Jedes Unternehmen sollte so einen „System-Überlister“ haben, denn „nobody system is perfect“.

Tauschen Sie sich einfach mit Ihrem Friseur aus, bevor Sie an IT-Systemen verzweifeln. Oder Sie besuchen den http://www.ablaufgestalter.de Willkommen.

Beste Grüße
Ihr
Wolfgang T. Kehl
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400 Verfahrensanweisungen – und nichts passiert

4. April 2016

Die Digitalisierung darf vor den Arbeitsabläufen der Menschen nicht Halt machen.

„Sie müssen doch tolle Abläufe haben, bei über 400 ausgefeilten Verfahrensanweisungen.“ sagte ich zu einem Qualitätsmanager. „Nein, haben wir nicht,“ war die Antwort. Als ich mir die Dokumente ansah und die Komplexität erkannte, war es mir klar, warum die Verfahrensanweisungen nichts bewirkt hatten:

  • sie waren nicht übersichtlich strukturiert
  • die Komplexität der Darstellung schreckt ab
  • die Anweisungen wurden nicht trainiert
  • sie bildeten nicht den wirklichen Arbeitsfluss ab
  • man hatte keinen leichten Zugriff auf die Dokumente.

Schade, eine beachtliche Investition ohne Wirkung. So kann man es in vielen Unternehmen feststellen. Man glaubt, das Qualitätsmanagement würde die Arbeitsabläufe verbessern, aber es ist nicht so. Die Dokumente werden für die Zertifizierung erstellt und damit hat es sich.

Dies trifft besonders in der Verwaltung der Unternehmen und bei Dienstleistungen zu. In Produktionsbetrieben, in denen komplexe Produkte entstehen, wie z.B. automatische Acht-Gang-Getriebe bei ZF ist das anders. Hier ist ein ausgefeiltes und strikt angewendetes Qualitätsmanagement unverzichtbar.

Heute können wir es uns an keiner Stelle im Unternehmen erlauben, Arbeitsabläufe nicht bewusst zu gestalten. Es ist die zwangsläufige Fortsetzung der Digitalisierung der Anwendung der Technologien in den Arbeitsbereich der Menschen hinein.

Die Digitalisierung darf vor den Arbeitsabläufen
der Menschen nicht Halt machen.

Die Menschen geraten sonst immer stärker unter Druck – 50% der Arbeitsleistung werden von Störungen vernichtet – . Für die Unternehmen bedeutet das: niedrige Produktivität – Kostendruck – … mit allen bekannten Folgen.

Die goaling Ablauf-Gestaltung macht es anders

  • einfacher, übersichtlicher Aufbau
  • gehirngerecht gestaltete Abläufe
  • leicht zu lernen
  • übersichtlich strukturiert
  • direkter Zugriff
  • ständige Entwicklung
  • jeder gestaltet seinen Bereich selbst
  • Selbstbewusstsein statt Hilflosigkeit.

Fragen Sie nach weiteren Informationen

Tel. 06805 221-91
kontakt@goaling.de 

Lassen Sie es nicht zu, dass der größte Teil Ihrer Rendite
weiterhin von Ablauf-Störungen vernichtet wird.

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl