Archive for April 2016

30 – 50 – 60% und dann?

28. April 2016

Wie reagieren die Entscheider auf die wachsenden Störeinflüsse?

„Wie viel Prozent der Arbeitsleistung fallen Störeinflüssen zum Opfer?“ Das ist meine Standardfrage, wenn ich Entscheider treffe.

Wurden vor zwei Jahren 30% genannt,
sind es heute 60%.

Und wie geht es weiter? Wann sind es 100%? Und was bedeutet das? Wer kann sich das vorstellen: Nur noch im Hamsterrad drehen und keine Wertschöpfung?

Mitarbeiter dürfen nicht mehr auf „Oben“ warten. Es ist Zeit zu handeln. Was können die Mitarbeiter erwarten, wenn sie nur noch damit beschäftigt sind Störungen zu beseitigen? Was ist ihre Arbeit dann wert? Und was haben sie dafür zu erwarten? Trübe Aussichten. Oder?

Mit „der Tasse Kaffee“ kann jeder sofort starten:

  • Ablaufbewusstsein entwickeln
  • sich seinen Arbeitsbereich bewusst machen
  • die „Herrschaft“ über den Bereich selbstbewusst übernehmen
  • die Abläufe des Arbeitsbereiches auflisten
  • die Abläufe nach der Methode „Tasse Kaffee“ gestalten
  • einer nach dem anderen
  • immer wieder einen Ablauf hervorholen und entwickeln
  • und es läuft – Störeinflüsse war gestern.

Natürlich ist das ungewohnt.
Natürlich muss man sich damit anfreunden.
Aber was ist die Alternative? Es gibt keine. Also, dann „Start“ und viel Erfolg.

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de

P.S.: Info zum Thema: http://www.goaling.de/news/001.pdf

Mein Friseur, der Ablauf-Experte

27. April 2016

Arbeitsabläufe sind doch nicht so perfekt, wie man glaubt.

Wie jeder, musste auch ich mal wieder zum Friseur. Wir kamen auf berufliche Dinge zu sprechen. Dabei stellte es sich heraus, er ist nebenbei Fahrer bei einem Logistik-Unternehmen in der Verwandtschaft. Schnell waren wir bei den Arbeitsabläufen und ich erfuhr seine Erlebnisse bei einer Anlieferung bei ZF, ein Unternehmen, dessen Getriebe jeder kennt, mit über viertausend Mitarbeitern. Eigentlich sollte man annehmen, Arbeitsabläufe sind dort kein Thema. Doch der Mitarbeiter an der ersten Anlaufstelle schüttelte den Kopf. Der an der zweiten ebenfalls. Inzwischen war eine Stunde verloren, jeweils: der ZF-Mitarbeiter, mein Friseur und sein teurer Lkw. Jetzt schaltete mein Friseur auf „clever“. Er wertete die Informationen der Hinweisschilder aus und zog logische Schlüsse daraus. Und, ja er hatte das richtige Tor gewählt. Wow, ein Hoch auf den menschlichen Geist. Der „gesunde Menschenverstand“ hatte seine Daseinsberechtigung mal wieder unter Beweis gestellt.

Tipp für ZF:

  • Bestelldaten in einem QR-Code verschlüsseln
  • auf allen relevanten Dokumenten verwenden
  • an den Toren Lesegeräte anbringen
  • der Bildschirm zeigt die richtige Anlaufposition

oder

  • der Lieferant scannt die ZF Bestelldaten (QR-Code)
  • die werden auf das Smartphone des Fahrers übertragen
  • der Fahrer wird direkt an das richtige Tor geleitet

Im Zeitalter von Industrie 4.0 keine Fiktion mehr, sondern eher eine Selbstverständlichkeit, die immer noch eine Fiktion ist.

Aber mein Friseur kann mehr. In einem kleinen schwarzen Büchlein notiert er sich alles, was zu tun ist, wenn die IT-Systeme in die Gasse führen, sich Tore nicht öffnen, der Lkw sich nicht starten lässt, die falsche Route ausgewählt wird, … Sie wissen schon. Er ist jetzt für alle Mitarbeiter im Logistikunternehmen der Geheimtipp mit einem Intelligenzquotienten höher als die High-Tech-Systeme. Jedes Unternehmen sollte so einen „System-Überlister“ haben, denn „nobody system is perfect“.

Tauschen Sie sich einfach mit Ihrem Friseur aus, bevor Sie an IT-Systemen verzweifeln. Oder Sie besuchen den http://www.ablaufgestalter.de Willkommen.

Beste Grüße
Ihr
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de

400 Verfahrensanweisungen – und nichts passiert

4. April 2016

Die Digitalisierung darf vor den Arbeitsabläufen der Menschen nicht Halt machen.

„Sie müssen doch tolle Abläufe haben, bei über 400 ausgefeilten Verfahrensanweisungen.“ sagte ich zu einem Qualitätsmanager. „Nein, haben wir nicht,“ war die Antwort. Als ich mir die Dokumente ansah und die Komplexität erkannte, war es mir klar, warum die Verfahrensanweisungen nichts bewirkt hatten:

  • sie waren nicht übersichtlich strukturiert
  • die Komplexität der Darstellung schreckt ab
  • die Anweisungen wurden nicht trainiert
  • sie bildeten nicht den wirklichen Arbeitsfluss ab
  • man hatte keinen leichten Zugriff auf die Dokumente.

Schade, eine beachtliche Investition ohne Wirkung. So kann man es in vielen Unternehmen feststellen. Man glaubt, das Qualitätsmanagement würde die Arbeitsabläufe verbessern, aber es ist nicht so. Die Dokumente werden für die Zertifizierung erstellt und damit hat es sich.

Dies trifft besonders in der Verwaltung der Unternehmen und bei Dienstleistungen zu. In Produktionsbetrieben, in denen komplexe Produkte entstehen, wie z.B. automatische Acht-Gang-Getriebe bei ZF ist das anders. Hier ist ein ausgefeiltes und strikt angewendetes Qualitätsmanagement unverzichtbar.

Heute können wir es uns an keiner Stelle im Unternehmen erlauben, Arbeitsabläufe nicht bewusst zu gestalten. Es ist die zwangsläufige Fortsetzung der Digitalisierung der Anwendung der Technologien in den Arbeitsbereich der Menschen hinein.

Die Digitalisierung darf vor den Arbeitsabläufen
der Menschen nicht Halt machen.

Die Menschen geraten sonst immer stärker unter Druck – 50% der Arbeitsleistung werden von Störungen vernichtet – . Für die Unternehmen bedeutet das: niedrige Produktivität – Kostendruck – … mit allen bekannten Folgen.

Die goaling Ablauf-Gestaltung macht es anders

  • einfacher, übersichtlicher Aufbau
  • gehirngerecht gestaltete Abläufe
  • leicht zu lernen
  • übersichtlich strukturiert
  • direkter Zugriff
  • ständige Entwicklung
  • jeder gestaltet seinen Bereich selbst
  • Selbstbewusstsein statt Hilflosigkeit.

Fragen Sie nach weiteren Informationen

Tel. 06805 221-91
kontakt@goaling.de 

Lassen Sie es nicht zu, dass der größte Teil Ihrer Rendite
weiterhin von Ablauf-Störungen vernichtet wird.

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl

vom Bildschirm direkt in die Ablauf-Dokumentation

2. April 2016

So nutzen Sie Ihre Software „wirklich“.

Als die Software vor über dreißig Jahren laufen lernte, wurde jedes Programm von einer Dokumentation im Bibelformat begleitet. Anfangs in Englisch, dann auch in Deutsch. Mir hat weder das eine noch das andere geholfen. Einfach „trial and error“. Nicht sehr effizient. Im Laufe der Jahre schrumpfte der Umfang der Anleitungen. Besser wurden sie nicht. Warum nicht? Die deutsche Sprache ist für Belletristik ausgezeichnet geeignet, aber nicht für die Beschreibung einer Software. Das Problem ist gelöst.

Meine Kunden, die die goaling Ablauf-Gestaltung anwenden, machen es anders:

  • Software-Modul auswählen
  • Modul anwenden
  • Bedienungsschritte nach der goaling Methode dokumentieren
  • wiederholen und verbessern
  • von einer anderen Person testen lassen
  • Fehler korrigieren.

Jetzt kann jeder Mitarbeiter die Software

  • autodidaktisch nutzen
  • Trainingsaufwand gegen Null
  • Nutzungsgrad auf Anhieb 100%
  • Spaß statt Frust
  • keine Zeitverluste
  • 100%-iger Einsatz der Arbeitsleistung
  • sehr hohe Produktivität ohne Stress
  • viel freie Zeit für Entwicklungen.

Wie wäre es, die Softwarehersteller würden ihren Kunden diese Dokumente liefern? Ein Traum. Wie würde die Digitalisierung voranstürmen? Wie sich die Produktivität entwickeln? Wie der Kostendruck sich auflösen?

Einfachheit schlägt Komplexität.
Immer.

Und jetzt das Sahnehäubchen:
Alle dokumentierten Abläufe werden gut strukturiert und übersichtlich als Ablauf-Portal für jeden zugänglich auf dem Server abgelegt. Ein perfektes „Electronic User Manual“. Und wenn ein neuer Mitarbeiter kommt? Von Null auf Hundert in wenigen Stunden, ähnlich wie wir es von einem Porsche (da natürlich in Sekunden) gewohnt sind. Kein langes hocheiern der Drehmomentenkurve. So könnte Ihr EUM – Electronic User Manual – aussehen:http://w ww.goaling.de/download/eum.pdf  Natürlich mit extrem schneller Suchfunktion. Sie wollen doch keine Zeit verschwenden. Oder?

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de

50% weg – na und?

2. April 2016

Vor drei Tagen sprach ich bei einem Club-Treffen mit Entscheidern der Wirtschaft, darunter auch der Vorstand einer Bank. Bei solchen Gelegenheiten stelle ich oft die Frage:

„Was glauben Sie, wie viel Prozent der Arbeitsleistung
wird durch Störeinflüsse vernichtet?“

Die spontane Antwort:

„50%“

Vor zwei Jahren waren wir noch bei 30%. Das wird genau so locker gesagt, wie: „Bitte noch ein Bier.“ Auf welcher Galaxie sind diese Entscheider beheimatet? Offensichtlich sind sie vom Wirtschaftsstandort Deutschland Lichtjahre entfernt. Oder ist das ganz einfach Resignation vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe?

Was bedeutet „50% Arbeitsleistung in den Müll?“ Es bedeutet

  • Produktivität in den Keller
  • Kostendruck weiter erhöhen
  • Arbeitsdruck weiter erhöhen
  • psychische Belastungen weiter erhöhen

Die vollständige Wirkkette finden Sie hier http://www.goaling.de/download/ablauf-wirkkette.pdf

Wann sind wir dann bei 60%, bei 70%, …  Dieses Verhalten hat nicht nur eine lokale Wirkung. Der Kostendruck wird exportiert, indem wir „billige“ Leistungen importieren und lösen damit gigantische Umweltschäden aus, deren Behebung weitere immense Kosten auslöst.

Und die Lösung ist einfach. Was heute zu digitalisieren ist wird digitalisiert. Doch vor den Arbeitsabläufen der Mitarbeiter macht die Digitalisierung halt. Warum? Die Qualitätszertifizierung hat uns auf die falsche Fährte gelockt. Die „Verfahrensanweisungen“ sind zu komplex für die Umsetzung.

Die Lösung heißt: „Tasse Kaffee“ Weitere Infos erhalten Sie gerne auf Wunsch kontakt@goaling.de

tasse-kaffee-key - klein

Die Lösung „Tasse Kaffee“ ist für jedes Unternehmen,
aber auch für jeden Mitarbeiter geeignet.

Besuchen Sie den http://www.ablaufgestalter.de

Beste Grüße
Ihr
Wolfgang T. Kehl