„Improvisationsfähigkeit im unternehmerischen Kontext“

 Gastbeitrag von Stefan Bornemann:

Als Herr Kehl mich vor kurzem um einen Gastbeitrag zum Thema „Flexibilität als Basis für Improvisationsfähigkeit in komplexen Organisationen“ auf diesem Blog gebeten hatte, musste ich kurz überlegen, was eigentlich komplexe Organisationen sind. Zur besseren Verdeutlichung dieses Thema, stelle ich Ihnen den Betrieb an Deck eines Flugzeugträgers vor, so wie ich ihn vor einigen Jahren selber mal in ähnlicher Weise erlebt habe. Denn Flugzeugträger gelten seit langem bereits als Prototyp für sog. „High-Reliability-Systems“, also einer Organisation mit hoher Zuverlässigkeit, die dennoch ständig auf katastrophale Unfälle eingestellt sein muss. Gleiches gilt übrigends auch für Kernkraftwerke, Kinderkliniken für Organtransplantationen, Waldbrandbekämpfungsorganisationen u.d.m. An diesen Organisationen muss man sich messen, um Spitzenleistungen zu entwickeln.

Was ist eigentlich Improvisationsfähigkeit?

Das Unerwartete erfolgreich zu bewältigen nimmt in unserem Alltag immer mehr Raum ein. Von daher ist es nicht überraschend, dass bei vielen Führungskräften ein großes Interesse daran besteht, wie man flexible auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert und sie erfolgreich bewältigt. Oder anders gefragt: Warum gelingt es einigen Unternehmen wesentlich besser als anderen, ihre Funktionsfähigkeit auch in Krisen nicht nur zu bewahren, sondern auch noch gestärkt aus Krisen hervorzugehen?

Verfügt Ihr Unternehmen über die Fähigkeit, flexible Spitzenleistungen zu erbringen?

Eine im politischen Bereich seit langem bekannte Überprüfungsmethode für Flexibilität geht auf Winston Churchill zurück. Während des Zweiten Weltkrieges machte er die schreckliche Entdeckung, dass Singapur bei Weitem nicht so gut geschützt war, wie er glaubte. In seinen Memoiren beschrieb er diese unerwartete Entdeckung sinngemäß wie folgt:  „Ich hätte es wissen müssen. Meine Berater hätten es wissen müssen, man hätte es mir sagen müssen und ich hätte fragen müssen.“ Churchills Selbstprüfung bestand also aus  den vier folgenden Leitfragen:

  1. Warum habe ich es nicht gewusst?
  2. Warum haben meine Berater es nicht gewusst?
  3. Warum hat es mir niemand gesagt?
  4. Warum habe ich nicht gefragt?

Wie man diese Flexibilität für Unternehmen und Organisationen macht, organisiert bzw. welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind, erkläre ich Ihnen gerne auf meinem spannkraft-Blog innerhalb der nächsten Wochen. Dort werde ich dieses Thema gesondert aufgreifen und die aus meiner Sicht relevanten Aspekte darstellen. Gerne komme ich dazu auch mit Ihnen in die Diskussion. Also fordern Sie mich!

Den vollständigen Artikel finden Sie in dem beigefügten Dokument:

„Improvisationsfähigkeit im unternehmerischen Kontext“

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