Baustellen, na und?

Läuft ein Unternehmen wie ein Schweizer Uhrwerk, dann ist es „baustellenfrei“. Ist das erstrebenswert? Schon eine kleine Störung, ein verharztes Lager und es ist vorbei mit Präzision, mit der Pünktlichkeit. Kommt noch einiges hinzu, dann kann man die Uhr nicht mehr als Uhr verwenden. Oder man stellt die Zeiger manuell immer wieder nach. So ähnlich kann man sich das auch in einem Unternehmen vorstellen. Je mehr Baustellen, desto mehr muss nachgestellt werden. Ressourcen ohne Ende gehen verloren.

 Wie nützlich ist eine Uhr,
die immer wieder nachgestellt werden muss?

Ein anderes Bild. Wasser wird aus einer Quelle über eine Wasserleitung zu einem Mühlrad geleitet. Leider hat die Wasserleitung einige Löcher. Unterwegs tropft es erheblich. Von dem, was hineinfließt kommt nicht mehr viel an. Die Löcher müssten gestopft werden. Dazu fehlt die Zeit. Die Löcher werden größer.

 Baustellen haben die Tendenz zu wachsen.
Immer mehr Ressourcen gehen verloren.

Warum werden Baustellen nicht einfach geschlossen? Wie viele Baustellen sind akzeptabel? Antwort: Null. Oder? In der Praxis liegt die Akzeptanz weit darüber. Solange noch die Handbreit Wasser unter dem Kiel ist, werden Baustellen ignoriert. Unmerklich zehren die Baustellen an der Finanzkraft: Man kann nicht mehr aus dem Vollen schöpfen – Wir sind Skonto-Zahler – Insolvenz durch zwei Zahlungsausfälle.

 Unmerklich schwindet die Finanzkraft,
so wie ein Ballon die Luft verliert.

Für die Baustellen sind andere Fähigkeiten erforderlich, als die bei der Tagesarbeit. Muss z.B. eine Baustelle in einem Organigramm geschlossen werden, so ist damit oft eine Änderung von Arbeitsinhalten verbunden. Es ist viel Führungsgeschick notwendig, um einen verdienten Mitarbeiter damit nicht zu sehr zu frustrieren.

Kommen wir zurück auf die Wasserleitung. Ständig gehen Ressourcen verloren: tropf, tropf, tropf, … Dem Einhalt zu gebieten macht sich schnell bezahlt.

 Baustellen schließen hat einen hohen Return.
Es ist eine der besten Investitionen.

Im Rahmen der Tagesarbeit lassen sich Baustellen schlecht beseitigen. Sehen Sie das Baustellenschließen als Teil der Unternehmensentwicklung. So findet es am leichtesten Akzeptanz. Wenn man schon mal beim Aufräumen ist, sind die Baustellen schnell mitgemacht.

 Mit der Unternehmensentwicklung
lösen sich Baustellen wie von selbst auf.

Sehen Sie Baustellen als Chancen und werden Sie zum Chancenjäger. Wo können Sie mehr erreichen, als beim Baustellenschließen? Mit den Instrumenten des goaling systems geht das leicht.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91

NEU: Betriebsabläufe gestalten:
http://www.goaling-abläufe.de

http://www.goaling.de
http://www.goalingtoolbox.de

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: