Archive for Juli 2012

Erfolgsfaktor Betriebs-Abläufe – der Dialog zwischen Andreas und Martin

19. Juli 2012

„Das kann doch nicht sein. Gestern sprach ich noch mit Georg und heute höre ich was von Burnout. Was ist das eigentlich, Martin?“ So Andreas Brunner zu seinem Kollegen Martin Auerbach. „Die Ursache wird in einer Arbeitsüberlastung auf Dauer gesehen.“ Dahinter stecken „erlahmte“ Abläufe. Immer wieder verfängt man sich in frustrierenden Ablauf-Schleifen. Es geht einfach nicht voran. Nicht nur die Gesundheit bleibt auf der Strecke, auch die Ressourcen werden verheizt.

 Die Gesundheit bleibt auf der Strecke.

„Ja, aber bei allem dürfen wir eins nicht vergessen, Martin: Unsere Kunden. Gestern hatte ich wieder so einen Fall. Unsere Lieferung war verzögert und als es dann so weit war, packte der Kunde die falschen Teile aus. Sein Projekt drohte zu scheitern.“ „Wir haben doch alles getan.“ „Das schon, aber eine pünktliche Lieferung geht eben nur dann, wenn man dauernd hinterher ist und dafür reicht die Zeit nicht.“

Achtung! Kunde denkt über Lieferantenwechsel nach.

Kennen Sie Dialoge dieser Art? Was steckt dahinter? Die Abläufe werden durch betriebliche Änderungen und neue Kundenforderungen „zerstört“. Am Ende sind sie mit Schleifen und Sackgassen gespickt. Und von allein werden sie nicht mehr einfacher und schneller. „Ja, gut, dann muss man sie verbessern.“ „Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Handlung, die wir wiederholen, als ein Verhaltensmuster abgespeichert wird. Alles läuft unbewusst ab. Diesen Zustand nennen wir „Betriebsblindheit“.

 Die „Betriebsblindheit“ muss überwunden werden.

Dann brauchen wir für unsere Tagesarbeit weniger Energie.“ „Ja, Martin, das ist doch super.“ „Schon. Doch wenn das Muster nicht mehr passt, muss es geändert werden und da liegt der Haken. Wann hast du zuletzt bei dir ein Verhaltensmuster geändert?“ „Versucht schon, bin aber dann wieder auf der alten Schiene gelandet.“

Hier setzt die goaling Ablauf-Gestaltung an:

  • jeder Ablauf wird geprüft: Muss das sein, was bringt es?
  • Abläufe werden nicht verbessert, sondern völlig neu und vorausschauend gestaltet
  • der Fokus liegt auf dem Produkt des Ablaufes, das ist z.B. die Rechnung
  • das Produkt bekommt die beste Form, die man sich vorstellen kann.

Die Ergebnisse sind entsprechend – Beispiele – :

  • die Arbeitsüberlastung wandelt sich in ein Flow-Gefühl
  • das Arbeitsvolumen schrumpft um ein Drittel
  • die Ausfalltage gehen um 40% zurück
  • die Kosten sinken – ein Lieferschein kostet statt 6 Euro noch 50 ct.
  • gestaltete Rechnungen beschleunigen den Geldfluss – 3 bis 4 Rendite-Punkte mehr
  • schnelle, präzise, zuverlässige Abläufe steigern die Kundenzufriedenheit – mehr Umsatz zu guten Preisen.

Wie kommt man zu diesen Ergebnissen? Die Abläufe werden analysiert, „gestaltet“, lerntechnisch aufbereitet und trainiert. Nur ein wirkungsvoll trainierter Ablauf hat seine Wirkung, sonst bleibt es bei dem alten Muster.

Ohne Verhaltensänderung keine neuen Abläufe.

„Ja, Martin und wie machen wir das bei uns?“ „Mit einem Experten erarbeiten wir unseren Master-Ablauf. Dann wissen wir, wie das aussieht und wir kennen die Struktur. Damit wir schnell vorankommen, lassen wir die wichtigsten Abläufe gestalten. Das wird einen richtigen Schub  auslösen. Anschließend trainieren wir die Ablauf-Gestaltung in einem Workshop. Wir wollen ja nicht wieder zurückfallen. Ablauf-Gestaltung ist dann für uns eine Daueraufgabe. Es wird uns Spaß machen, wenn wir immer besser werden, den Mitbewerbern davonlaufen und die Kunden anziehen, wie ein starker Magnet.“

Um das Ganze zu toppen, nutzt man die neuesten Technologien. So werden manuelle Aufzeichnungen mit dem digitalen Stift sofort zur Datenerfassung.

 Der digitale Stift. Die Brücke vom Papier zur IT.

Damit werden reihenweise Fehlerquellen ausgeschaltet und die Abläufe zusätzlich beschleunigt. Jeder kennt das leidige Zusammentragen von Daten zu einer Auswertung. Mit einer entsprechende App ist auch das vom Tisch.

 Apps unterstützen Abläufe.

„Martin, ich glaube wir stehen vor einem neuen Zeitalter unserer Abläufe. Da können wir endlich unsere Potenziale spielen lassen. Was kann uns da noch halten?“ „Ja, richtig, Andreas, als erstes muss der goaling Master-Ablauf her. Jetzt will ich wissen, wie das geht.“ Am besten gleich anrufen: 06805 22191

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.goaling.de
http://www.goalingtoolbox.de

Entwicklung – evolutionär oder disruptiv?

2. Juli 2012

Entwicklungen geschehen. Was treibt sie an? Wie schnell geschehen sie? Welche Richtung haben sie? Sollte man reagieren oder agieren? Wie kann man den größten Nutzen daraus ziehen? Ziemlich viele Fragen, werden Sie sagen. „Wo soll ich da anfangen?“

Die gute Nachricht: Sie haben die Möglichkeit Entwicklungen mitzubestimmen. Wie kann das gehen? Machen Sie sich bewusst was geschieht. Gehen Sie dazu z.B. der Frage nach: Was gab es vor zwanzig Jahren noch nicht? Welche Rolle haben Ihre Aktivitäten dabei gespielt? Der nächte Schritt ist es dann, sich nach vorne zu positionieren. Je stärker Ihre Positionierung, desto stärker Ihr Einfluss auf die Entwicklung.

Steve Jobs war einer, der die Welt mit seinen Ideen prägte und auch noch nach seinem Tod weiter prägen wird. Grenzen waren für ihn nur dazu da, sie zu überschreiten. Er ging davon aus, dass alles, was vorstellbar ist, auch realisiert werden kann. Er akzeptierte kein „Nein“. In seinem tiefen Inneren wusste er, dass es einen Weg gibt und wenn nicht, dann musste man ihn bauen.

 Beim 20. Jahrestag der ZWF, in Saarbrücken, sprach Dr. Joseph Reger, CTO von Fujitsu Deutschland. Seine Aussage:

„Evolutionäre Entwicklungen sind Vergangenheit.
Disruptive Entwicklungen sind angesagt.“

Alles, was da ist, muss aufgelöst, „zerstört“ werden. Das Bestehende würde sonst Entwicklungen behindern, würde die Chancen versperren. Sicher kennen Sie auch die Aussage:

„Zerstöre dein Unternehmen, bevor es andere tun.“

 Dr. Reger „zerstörte“ bei seinem Vortrag auch gleich die sogenannte Binsenweisheit: „Man muss das Rad nicht neu erfinden.“ Er vertritt die Meinung, dass dies sehr wohl geschehen muss: „Das Rad kann nicht die optimale Lösung sein, sonst hätten die Geschöpfe der Natur Räder.“

Kommen wir zurück in den Unternehmer-Alltag. Wo sehen Sie sich auf der Skala von „0“ bis „100“.

„0“              – Wir entwickeln uns passiv
„100“          – Wir entwickeln uns disruptiv

mein Ergebnis:                  .
Wie interpretieren Sie Ihr Ergebnis? Wie erfolgreich werden Sie damit zukünftig sein? Sehen Sie einen Handlungsbedarf? Welchen?

Liegt Ihr Ergebnis nicht weit von „0“ entfernt, werden Sie die Aussagen eher verwirrend als klärend empfinden. Aber Sie wissen ja: „Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.“ Und was ist der erste Schritt? Starten Sie Ihr „goaling-Drehbuch“. Einfach anfangen. Bleiben Sie dran  und die Entwicklung geht voran. Es fällt eine Grenze nach der anderen.

Wenn Sie sich Ziele setzen, denken Sie bitte daran:

„Jede Orientierung an bestehenden Ergebnissen ist eine Begrenzung.“

Das Einzige, was zählt, ist Ihr Potenzial und das ist wesentlicher größer, als Sie es sich vorstellen können. Vergessen Sie auch „best practice“ oder „benchmark“. Auch TQM und Lean Management bringen Sie nicht weiter. Diese Methoden betonieren den Ist-Zustand. Alles, was nicht darauf ausgerichtet ist, die Potenziale auszuschöpfen, ist zu kurz gegriffen und somit Geldverschwendung.

Die kleinen Schritte von heute sind morgen schon überholt.

Wo sollten Sie beginnen?
Ganz besonders lohnt es sich, die Abläufe zu „zerstören“ und neu zu erfinden. Fangen Sie dort an, wo es besonders klemmt, dann haben Sie wieder Luft. Das weitere Gebiet, wo es viel zu bewegen gibt, ist das Leistungspaket. Meistens hinkt es hinter den Kundenbedürfnissen her, die sind schon weiter vorne. Denken Sie mal am Starbucks und Nespresso, die den Kaffee neu erfunden haben.

Die rasanten Entwicklungen sind nicht Zukunft. Sie sind Gegenwart, auch wenn Sie noch nicht direkt damit konfrontiert sind.

Viel Spaß beim „Zerstören“. Es ist die vorrangige Aufgabe heutiger Unternehmensführung.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
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