Der „Master“-Prozess – und es läuft

Wertschöpfungen entstehen in Arbeits-Prozessen. In einzelnen Schritten entsteht ein Produkt oder eine Leistung. Sind diese Schritte bewusst gestaltet? Meistens nicht. Sie entstehen, oder sie werden von Kollegen „kopiert“. Früher war das noch tragbar. Heute geht es an die Grenzen. Durch die wachsende Geschwindigkeit ist an vielen Arbeitsplätzen „Land unter“.

Warum ist das so? Die von Menschen wiederholt ausgeführten Arbeitsabläufe werden im Unterbewusstsein abgespeichert. Wir merken dann nicht mehr was wir tun. Wir haben auf „Autopilot“ geschaltet. Früher nannte man das „Betriebsblindheit“.

Den größten Teil des Tages fahren wir mit dem Autopiloten.

Was kosten Arbeitsabläufe, bei denen ständig gesucht, nachgefragt, geklärt und wiederholt ausgeführt werden muss? Bereits bei dreißig Mitarbeitern gehen an Personalinvestitionen 500.000 Euro jedes Jahr verloren. Nicht gerechnet sind die gesundheitsbedingten Ausfallzeiten der Mitarbeiter und die Folgekosten im Gesundheitswesen. Eine enorme Wertvernichtung und Einschränkung der Lebensqualität der Mitarbeiter.

Was kann man tun? Antwort: Prozessbewusstsein aufbauen. Man sucht sich einen möglichst begrenzten Bereich im Unternehmen heraus. Beispiel: Rechnungen erstellen, Lieferscheine schreiben, Service leisten. Man gestaltet den Arbeitsablauf des Bereiches, man optimiert, prüft die Zukunftsfähigkeit. Konzentrieren Sie sich auf den ausgewählten Bereich und gestalten Sie Ihren „Master“-Prozess. Gewinnen Sie neue Erfahrungen und werden nicht müde den Prozess immer wieder zu optimieren. Zu kurz gefasste Prozessentwicklung wird schnell wieder überholt.

Besonders in Service-Aktivitäten steckt viel Potenzial. Häufig wird eher Trouble-Shooting als Service praktiziert. Folge: Die Aktivität findet keine Wertschätzung und der Kunde fordert sie zum Nulltarif. Es geht viel Geld verloren und trotzdem sind die Kunden unzufrieden.

In der Informationsschrift „Prozesse wie geölt – Endlich wieder durchatmen.“ habe ich das Thema ausführlich dargestellt. Prozesse wie geölt

Die Komplexität von tausenden von Prozessen im Unternehmen schreckt davor ab, das Thema anzugehen.

Man liebäugelt eher mit einem neuen Softwareprogramm. Doch das ist nicht die Lösung. Es hilft nicht. Die Hausaufgaben müssen erledigt werden. Starten Sie mit Ihrem „Master“-Prozess.

Ich wünsche Ihnen Erfolg bei Ihrer Prozessentwicklung. Es lohnt sich. Sie erschließen sich eine wahre Goldquelle.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.goaling.de
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