Archive for Dezember 2011

Jahreswechsel bedeutet Ziele setzen

29. Dezember 2011

Was erwartet uns im Neuen Jahr? Der Blick in die Zukunft beginnt beim Bleigießen und endet damit, sich vorzunehmen unliebsame Gewohnheiten abzulegen. Bereits am ersten Neujahrstag ist fast alles vergessen. Geht es auch anders? Kann man sein Gewicht reduzieren? Kann man sich vom Rauchen verabschieden? Kann man seine Finanzen in Griff bekommen? Es gibt Beweise dafür, dass es geht. Lesen Sie in meinem Zielebuch, wie Sie es machen können. Download: Zielebuch

Warum sollten wir uns heute noch stärker an eigenen Zielen orientieren? Auf allen Gebieten ist die Veränderungsgeschwindigkeit so groß geworden, dass es kaum etwas gibt, worauf man sich noch „verlassen“ kann. Das Geldsystem wird auf den Kopf gestellt – Karrieren können abrupt enden – Ersparnisse verlieren an Wert – die Lebensqualität im Alter ist nicht mehr automatisch gesichert, …

Veränderungen sind gut und notwendig, aber wir sollten schauen, dass wir nicht zu den Opfern zählen. Das geht nur mit einem selbstbestimmten Leben.

Was sich im privaten Bereich abspielt, trifft auch für die Wirtschaft zu. Die Unternehmen, die nicht durch konkrete Ziele ihren Lauf bestimmen, werden die Verlierer sein. Zur Zeit ist es die Mehrzahl der Unternehmen. Nur wenige Unternehmen arbeiten mit Zielen. Hier sind nicht Kennzahlen gemeint, die ja nur die Ernte messen. Ziele malen ein erlebbares Zukunftsbild, auf das das Unternehmen zustrebt.

Die aktuelle Orientierungslosigkeit in den Unternehmen beschreibt Hermann Scherer in seinem Buch Glückskinder. Als Metapher benutzt er eine Fussballmannschaft:

Nur vier der Spieler wissen, wo ihr eigenes Tor ist.
Für zwei ist das überhaupt nicht wichtig.
Lediglich zwei kennen ihre Position und wissen genau, was sie tun sollen.
Neun spielen gegen ihre eigene Mannschaft und nicht gegen den Gegener.

Diese Situation vernichtet Milliarden an Wertschöpfung, treibt unzählige Unternehmen in den Ruin und verschärft die Situation der krankmachenden Arbeitswelt.

Ist es denn so schwer zu einem zielgerichteten Unternehmen zu werden? Das ist es absolut nicht, aber es erfordert ein Umdenken. Mit dem goaling system haben es schon viele geschafft. Der Start ist einfach. Das Unternehmen schreibt sein goaling-Drehbuch. Da nur Dinge angesprochen werden, die schon da sind, findet das Drehbuch bei den Mitarbeitern sofort Akzeptanz und es kann losgehen.

Hier finden Sie die Beschreibung des goaling systems. Download:  goaling Information

Noch leichter ist es, einfach anrufen – 06805 22191 – und darüber sprechen, was im Unternehmen bewegt werden soll. Ihr Anruf ist willkommmen.

Meine besten Wünsche für ein erfolgreiches 2012.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.goaling.de
http://www.goalingtoolbox.de

Der „Master“-Prozess – und es läuft

6. Dezember 2011

Wertschöpfungen entstehen in Arbeits-Prozessen. In einzelnen Schritten entsteht ein Produkt oder eine Leistung. Sind diese Schritte bewusst gestaltet? Meistens nicht. Sie entstehen, oder sie werden von Kollegen „kopiert“. Früher war das noch tragbar. Heute geht es an die Grenzen. Durch die wachsende Geschwindigkeit ist an vielen Arbeitsplätzen „Land unter“.

Warum ist das so? Die von Menschen wiederholt ausgeführten Arbeitsabläufe werden im Unterbewusstsein abgespeichert. Wir merken dann nicht mehr was wir tun. Wir haben auf „Autopilot“ geschaltet. Früher nannte man das „Betriebsblindheit“.

Den größten Teil des Tages fahren wir mit dem Autopiloten.

Was kosten Arbeitsabläufe, bei denen ständig gesucht, nachgefragt, geklärt und wiederholt ausgeführt werden muss? Bereits bei dreißig Mitarbeitern gehen an Personalinvestitionen 500.000 Euro jedes Jahr verloren. Nicht gerechnet sind die gesundheitsbedingten Ausfallzeiten der Mitarbeiter und die Folgekosten im Gesundheitswesen. Eine enorme Wertvernichtung und Einschränkung der Lebensqualität der Mitarbeiter.

Was kann man tun? Antwort: Prozessbewusstsein aufbauen. Man sucht sich einen möglichst begrenzten Bereich im Unternehmen heraus. Beispiel: Rechnungen erstellen, Lieferscheine schreiben, Service leisten. Man gestaltet den Arbeitsablauf des Bereiches, man optimiert, prüft die Zukunftsfähigkeit. Konzentrieren Sie sich auf den ausgewählten Bereich und gestalten Sie Ihren „Master“-Prozess. Gewinnen Sie neue Erfahrungen und werden nicht müde den Prozess immer wieder zu optimieren. Zu kurz gefasste Prozessentwicklung wird schnell wieder überholt.

Besonders in Service-Aktivitäten steckt viel Potenzial. Häufig wird eher Trouble-Shooting als Service praktiziert. Folge: Die Aktivität findet keine Wertschätzung und der Kunde fordert sie zum Nulltarif. Es geht viel Geld verloren und trotzdem sind die Kunden unzufrieden.

In der Informationsschrift „Prozesse wie geölt – Endlich wieder durchatmen.“ habe ich das Thema ausführlich dargestellt. Prozesse wie geölt

Die Komplexität von tausenden von Prozessen im Unternehmen schreckt davor ab, das Thema anzugehen.

Man liebäugelt eher mit einem neuen Softwareprogramm. Doch das ist nicht die Lösung. Es hilft nicht. Die Hausaufgaben müssen erledigt werden. Starten Sie mit Ihrem „Master“-Prozess.

Ich wünsche Ihnen Erfolg bei Ihrer Prozessentwicklung. Es lohnt sich. Sie erschließen sich eine wahre Goldquelle.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.goaling.de
http://www.goalingtoolbox.de