Archive for Oktober 2011

Der Rettungsschirm ist keine Rettung

26. Oktober 2011

Noch nie jagte eine europäische Konferenz in dieser Hektik die andere. Es geht um den Rettungsschirm. Und was ist, wenn er wirklich steht? Und wer trägt die Folgen? Von einer Rettung wird man aber erst dann sprechen können, wenn die Griechen & Co. ihren Haushalt in Griff haben. Doch dafür sind noch keine Lösungsansätze in Sicht.

Bei einer kritischen Situation sollte man sich immer die Frage stellen: „Was ist das Gute daran?“ Diese Frage stand vor zwei Jahren schon an und sie wurde weitgehend übergangen. Jetzt klopft es wieder an die Tür. Jedes Klopfen wird etwas lauter.

Unsere Welt hat sich geändert und wir sollten das nachvollziehen, auch in der Wirtschaft, auch bei der Führung der Unternehmen. Die alten Instrumente der Unternehmensführung haben ausgedient. Sie greifen nicht mehr.

In meinem letzten Blog ging es um „Data mining“. Alle Daten für eine zeitgemäße Unternehmensführung sind da. Wir müssen Sie nur nutzen.

Geben Sie Ihrem Unternehmen eine langfristige Entwicklungsperspektive. Mit dem goaling Drehbuch ist das schnell geschehen. Sie wissen ja, alles, was dazu notwendig ist, ist da. Es ist unbewusst abgespeichert.

Wenn sich die Unternehmen als die Zellen der Wirtschaft zukunftsorientiert entwickeln, entwickelt sich auch die Wirtschaft zukunftsorientiert.

So kann jeder seinen Beitrag leisten. Es ist nicht schwer. Es ist lediglich ein anderes Denken gefragt. Alles andere folgt.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
http://www.goaling.de
http://www.goalingtoolbox.de

„Data mining“ und Ihre Daten werden zu Goldadern

20. Oktober 2011

Wie viele Softwareprogramme werden genutzt? Wie viele Daten werden damit erfasst? Man kann es sich nicht vorstellen. Vorwiegend werden die Daten in den Abläufen, also operativ genutzt.

Doch in Ihren Daten steckt mehr drin. Viel mehr.

Wie kann man die Daten sonst noch nutzen:
– einfache betriebswirtschaftliche Auswertungen, wie Auftragseingang, Deckungsbeitrag, usw.
– verknüpfte Daten, wie z.B. Hitrate der Angebote
– kombinierte Kennzahlen, um z.B. die Flexibilität des Unternehmens abzubilden, damit man entspannt auf die nächste Rezession zugehen kann. Oder man hat Liquidität und Cash flow im Blick.
– zielorientierte Kennzahlen, die zeigen, ob sich der Ressourceneinsatz für ein Produkt wunschgemäß entwickelt
– mathematische Analysen, die z.B. Korrelationen aufzeigen und zu völlig neuen Erkenntnissen führen.

Können Sie sich vorstellen, wie damit die Transparenz im Unternehmen steigt, welche Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung stehen? Und das auf Knopfdruck in Echtzeit.

Wer die Entwicklung des Unternehmens in einem goaling Drehbuch abgebildet hat, kann den Fortschritt in Grafiken sichtbar machen. Die volle Aufmerksamkeit darauf lenken und so die Entwicklung beschleunigen: sind die relativen Kosten wirklich dort, wo sie sein sollen – hat die Prozessgeschwindigkeit den Sollwert erreicht – ist das Angebotsvolumen wie gewünscht gewachsen und bringt es mehr Aufträge – schreiben wir noch schwarze Zahlen, wenn der Auftragseingang um 30% sinkt – sind alle Schritte auf dem Weg zum Zielgewinn erreicht – hat die Ressourcenoptimierung geklappt – hat der Umsatz-Potenzial-Pool sein Soll erreicht – …

Vielleicht werden Sie sagen, was soll das? Vergessen Sie bitte nicht, dass die Unternehmen inzwischen von der Reiselimousine in den F1-Boliden umgestiegen ist. Das Instrumentarium der Unternehmensführung von früher reicht heute nicht mehr aus. Im Blindflug kommt man an oder auch nicht. Unternehmenserfolg soll doch nicht Zufall sein.

Wenn man an die enormen Potenziale in den Unternehmen denkt, sind es wirklich Goldadern, die sich jeder erschließen kann. Es sind kaum Investitionen notwendig, denn wie gesagt, die Daten haben Sie ja schon.

Natürlich gibt es diese Ansätze bereits in einigen Unternehmen, aber die Mehrzahl der Unternehmen nutzt ihre Chancen nicht.

Was ist zu tun?
Machen Sie die Entwicklung des Unternehmens in einem goaling Drehbuch für alle im Unternehmen erlebbar.
Verbinden Sie jeden Schritt des Drehbuches mit einer Messgröße.
Stellen Sie die Messgrößen als Grafiken dar und Sie werden staunen, wie schnell Ihre Ziele erreicht sind.

Noch bieten die Softwareprogramme nicht alle gewünschten Auswertungsmöglichkeiten. Vieles lässt sich leicht ergänzen. Je mehr danach gefragt wird, desto schneller geht die Entwicklung voran.

Lassen Sie die Goldadern nicht länger ungenutzt.

Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
Tel: (49) 06805 / 221-91
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Lieben Sie Kosten?

13. Oktober 2011

Welch eine Frage. Oder doch? Zumindest die Kosten, die man sparen kann, sind willkommen. Sie verbessern die Liquidität ohne Zinsen und Tilgung. Aber gibt es solche Kosten? Ja, mehr als genug.

Kosten haben nach dem Gesetz der Entropie die gleiche Eigenschaft, wie die Unordnung auf dem Schreibtisch. Sie wissen ja, sie nimmt zu, wenn man nicht ständig hinterher ist.

Manchmal werden die vermeidbaren Kosten mit 30% oder gar 40% genannt. Dagegen nimmt sich das Kostenziel von „alpha 15“ mit 15% sehr bescheiden aus. „alpha 15“ ist ein bewährtes Konzept. Es arbeitet nicht mit Druck, sondern baut Kosten-Bewusstsein auf und die Kosten schmelzen dahin.

Alle zwei Jahre haben sich so viele vermeidbare Kosten angesammelt, dass es mal wieder Zeit für „alpha 15“ ist.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Möchten Sie Mittel freisetzen für die dynamische Entwicklung? Überschlagen Sie mal kurz, welcher Betrag sich ergibt, wenn Sie 15% Ihrer Kosten rechnen. Lohnt es sich? Dann fragen Sie einfach nach mehr Informationen: 06805 221-91. Natürlich völlig unverbindlich. Sie sind willkommen.

Es wäre doch schade, wenn die mühsam erarbeitete Wertschöpfung sich zu einem Teil in Kosten auflöst, die nichts bewirken.

Wolfgang T. Kehl
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Entschleunigung – ein Modewort?

5. Oktober 2011

Letzten Freitag hatte ich Gelegenheit an dem Workshop „Entschleunigung“ teilzunehmen. Es eröffnete sich eine neue Sicht auf Ursachen und Möglichkeiten. Da steht man dann vor der Wahl zwischen Reparatur oder Gestaltung. Reparatur bedeutet, ich mache dies und das anders, als bisher. Gestaltung bedeutet, ich gehe der Sache auf den Grund.

Was ist so schlimm an der Geschwindigkeit? Wenn eine Aufgabe fasziniert, kann es doch nicht schnell genug gehen, um zu Ergebnissen zu kommen. Das kann bis zum Flow gehen und man verliert das Gefühl von Zeit und Raum.

Negative Auswirkungen hat die Geschwindigkeit, wenn die Aufgabe nicht fasziniert, wenn sie einen Druck ausübt, wenn man kein Ende sieht, wenn es bei größter Anstrengung keine Chance gibt, fertig zu werden, wenn sie keinen erkennbaren Sinn hat. Sollte man mit solchen Aufgaben sein Leben füllen? Sollte man in seinem Auto fahren, aber ein anderer hält das Steuer in der Hand? Anders formuliert, wir verfolgen Ziele, aber nicht die eigenen.

Keine eigenen aktiven Ziele zu verfolgen trifft auf die Mehrzahl der Menschen zu. Sie kuscheln sich in der vermeintlichen Komfortzone und nehmen die Opferhaltung ein. Sie könnten ihre Gewohnheit ändern und beginnen, eigene Ziele zu formulieren und dabei in die Rolle des Akteurs schlüpfen. Es gibt genügend Gurus, die den Weg aus der Komfortzone zeigen.

Was kann man sonst noch tun? Die von Menschen geführten Prozesse werden nicht umfassend genug aktiv entwickelt. Die Folgen kennt jeder: Sucharbeit, Rückfragen, Informationsbeschaffung, Doppelarbeit, Nacharbeit, … In Summe kann sich das eigentliche Arbeitsvolumen verdreifachen. Moment, heißt das, wir brauchen nur ein Drittel zu arbeiten, wenn die Abläufe entwickelt wären? Ja.

Und das Erstaunliche daran ist, die fantastischen IT-Leistungen können uns die Arbeit der Prozessentwicklung nicht abnehmen.

Also wie kann man sich vor dem Burnout, vor Depressionen und anderen Auswirkungen schützen?

1. Beteiligen Sie sich am Zielfindungs- und Zielerreichungs-Prozess im Unternehmen. Starten Sie die zielorientierte Entwicklung des Unternehmens mit einem goaling-Drehbuch. Das ist die ideale Kommunikationsplattform. Alle sind informiert und alle machen mit. Das Tool 70-075 der goalingtoolbox beschreibt, wie ein Drehbuch entsteht.

2. Machen Sie die Arbeit spannend. Das geht mit der zielorientierten Entwicklung am besten. Lassen Sie keine Monotonie aufkommen. Der Anspannung folgt die Entspannung.

3. Entwickeln Sie die Prozesse, am besten in dem Sie es die Betroffenen machen lassen, die kennen sich aus. Hilfreich ist hier das Tool 30-136. Die Prozessentwicklung sollte ein Ziel des goaling-Drehbuches sein.

Reparieren Sie nicht, gestalten Sie von Grund auf und viel Erfolg dabei.

Beste Grüße
Wolfgang T. Kehl
kontakt@goaling.de
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http://www.goaling.de
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